
P. Rafael Bejarano Rivera zu Gast an den Don Bosco Schulen
Im Rahmen seines Österreich-Besuchs auf Einladung von Jugend Eine Welt zum Tag der Straßenkinder war Pater Rafael Bejarano Rivera SDB am 27. Jänner 2026 in Vöcklabruck zu Gast. Rund fünf Klassen versammelten sich im Festsaal, um mehr über die weltweite Arbeit der Salesianischen Familie mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu erfahren.
Den Einstieg zu seinem Vortrag gestaltete Pater Rafael sehr anschaulich und kurzweilig: Gemeinsam mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften stellte er eine biblische Szene auf der Bühne nach, was für gute Laune und Applaus für die Darsteller:innen sorgte.
Ausgehend von der Erzählung von der Heilung eines Kindes (Lk 7,11-17) sprach er über Hoffnung und darüber, was es bedeutet, Menschen wahrzunehmen, die scheinbar keine Perspektive mehr haben. Jesus wende sich gerade ihnen zu, so Pater Rafael, lasse sich von ihren Geschichten berühren und schenke neue Zuversicht und ist "heilsam" bei ihnen. Genau darin liege auch der Kern salesianischer Arbeit weltweit.
Besonders betonte er auch die Haltung der Salesianischen Familie: Alle Kinder und Jugendlichen sind willkommen – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Lebensgeschichte. Nicht, weil sie etwas leisten müssen, sondern einfach, weil sie jung sind und gesehen werden wollen.

Zur Person
Pater Rafael stammt aus Kolumbien und fand schon früh seinen Weg in die Sozialarbeit. Viele Jahre wirkte er in der Ciudad Don Bosco in Medellín, einer großen sozialen Einrichtung für besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche – darunter Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten. Seit dem vergangenen Jahr gehört er dem Generalrat der Salesianer Don Boscos in Rom an und trägt weltweite Verantwortung für die Jugend- und Sozialarbeit der salesianischen Gemeinschaft. Seine internationale Tätigkeit ermöglicht ihm tiefe Einblicke in die Lebensrealitäten junger Menschen rund um den Globus.
(Medienreferat)

