
Ein Zaun und eine Spende für die Don Bosco Schwestern
Dank vieler spendabler Gäste bei seiner Geburtstagsfeier konnte der Stamser Siegmund Enzinger den Schwestern des Don Bosco Ordens nicht nur einen neuen Zaun spendieren, sondern auch noch 3.000 Euro für einen guten Zweck überreichen.
„Zur Feier meines 70. Geburtstags hab ich mir eine Spende für ein gemeinnütziges Projekt gewünscht und die Spendenbereitschaft war enorm“, freut sich Jubilar Siegmund Enzinger über die große Summe, die er gleich in zwei Projekte stecken konnte. Zum einen hat er gemeinsam mit acht Stamser Vereinen den 80 Meter langen Zaun beim Don Bosco-Haus erneuert, zum anderen den Schwestern einen Scheck über 3.000 Euro überreichen können, zu deren freien Verfügung.
Gemeinschaftsprojekt
Der Zaun zwischen Don Bosco-Haus und Wirtsgasse stammt noch aus der Zeit, als das Haus gebaut wurde, und hatte damit auch schon seinen 70. Geburtstag hinter sich gebracht. Trotz Sanierungsversuchen und Streichaktionen waren die alten Lärchenbretter dann doch nicht mehr zu retten. Beim Abriss und Neubau des Zauns betätigte sich Geburtstagskind Enzinger auch als Koordinator, denn immerhin halt es, zwanzig freiwillige Helfer einzuteilen. Die Jungbauern und die Feuerwehr rissen den alten Zaun ab, wobei die größte Arbeit wohl die Beseitigung der massiven Eisensteher war, die weggeflext werden mussten. Die neuen Pfostenträger für die 45 Holzstipfer spendierte die Firma Hitthaler. Den Zuschnitt der vom Sägewerk Trixl kostenlos gehobelten Lärchenbretter übernahm der Stamser Bahnhof, der auch mit Traktor und Maschinen das ganze Projekt begleitete. Mit dabei auch Bürgermeister Markus Rinner, der sich darüber freuen konnte, dass der Zaun pünktlich zum Martinimarkt fertiggestellt war.
Großzügige Spende
Da von dem gespendeten Geld nach Fertigstellung des Zauns noch einiges übrig war, hatte Enzinger eine weitere Idee und ging schließlich zur Raiffeisenkasse, die den Betrag auf 3.000 Euro aufrundete. Vergangene Woche konnte der glückliche Jubilar dann den Don Bosco Schwestern bei der feierlichen Scheckübergabe eine weitere Freude machen. Wofür das Geld schließlich konkret genutzt wird, steht noch nicht fest, doch das Haus, das neben Kindergarten und Kinderkrippe auch einen Hort sowie mehrere sozialpädagogische Einrichtungen beherbergt, wird sicherlich einen Zweck finden, zeigten sich die beiden Schwestern Regina Maier und Martina Kuda überzeugt und dankbar.
(Agnes Dorn, Oberländer Rundschau vom 10./11. Dezember 2025)

