
Gemeinsam zu den salesianischen Wurzeln
Das Besondere an diesen Exerzitien war, dass die rund 20-köpfige Gruppe als Don Bosco Familie gemeinsam zu ihren Wurzeln unterwegs war. Don Bosco Schwestern, Salesianer Don Boscos, Salesianische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freundinnen und Freunde der Don Bosco Familie aus Österreich und Deutschland kamen zu dieser besonderen Reise zusammen.

Beim Besuch des Santuario Santa Maria Mazzarello: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Don Bosco Familie aus Österreich und Deutschland waren gemeinsam in Mornese, dem Geburtsort der Ordensmitgründerin Maria Mazzarello, auf den Spuren ihrer salesianischen Wurzeln.
Die Exerzitien verbrachte die Gruppe im Exerzitienhaus „Mazzarelli“ der Don Bosco Schwestern in Mornese, wo sie herzlich empfangen wurde. Anhand der Biografie von Maria Mazzarello führte Sr. Beatrix Baier die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die sechs Tage. Jeder Tag begann mit einem Morgenlob und einem Impuls. Ausgehend davon – ergänzt durch Fragen zur persönlichen Vertiefung – hatte jede und jeder anschließend viel Zeit für sich selbst, für Reflexion und Gebet. Am Nachmittag besuchte die Gruppe jeweils den Ort, der mit dem Tagesthema verbunden war.

Im Schweigen den Spuren Maria Mazzarellos folgen: Die Exerzitienteilnehmerinnen und -teilnehmer ließen die Orte ihres Lebens und Wirkens in Stille auf sich wirken.
Für Sr. Elisabeth Siegl, die selbst immer wieder Reisegruppen nach Mornese begleitet, war es eine besonders schöne Erfahrung: „Wir hatten wirklich Zeit im Geburtshaus, Zeit auf der Valponasca und Zeit in Mornese selbst, und darüber hinaus viel Raum für Reflexion. Das Besondere an diesen Tagen war auch, dass wir durchgehend geschwiegen haben. Dadurch konnten die Orte noch viel mehr für sich selbst sprechen. Sr. Beatrix, die die Exerzitien geleitet hat, hat großartige Arbeit geleistet. Sie hat die Impulse vorbereitet und es uns ermöglicht, ganz in Ruhe dabei zu sein und dem salesianischen Geist, dem mornesinischen Geist nachzuspüren.“

Mit der Abendstimmung über Mornese endete jeder Tag mit einer gemeinsamen Messe.
Jeder Tag wurde mit einer gemeinsamen Messe abgeschlossen, jeweils von einem anderen Salesianer gestaltet. Das sorgte nicht nur für ein bisschen Abwechslung, sondern machte auch den familiären Geist von Don Bosco und Maria Mazzarello spürbar – jenes besondere salesianische Charisma der Freude, der Einfachheit und der tiefen Liebenswürdigkeit zu den jungen Menschen.
Besonders war auch der Abschluss der Exerzitien mit der Fahrt nach Turin, um natürlich dort am Colle Don Bosco zu sein, dort gemeinsam die heilige Messe zu feiern, und dann auch in Valdocco und in der Maria-Hilf-Basilika zu verweilen.
(Medienreferat/Sr. Elisabeth Siegl)

