
Professjubilarinnen der Don Bosco Schwestern
Am 12. Juli 2025 feiern drei Don Bosco Schwestern ihr Professjubiläum - 60 Jahre Treue im Dienst an den jungen Menschen! Hier eine Vorstellung unserer Jubilarinnen:
60 JAHRE

Sr. Anna Farfeleder, geboren 1945 in NÖ, Waidhofen/Ybbs/Land, legte ihre ersten Gelübde 1966 in Casanova di Carmagnola und 1972 die ewige Profeß in Mornese/Italien ab.
Sie arbeitete zunächst im Kindergarten und als Heimerzieherin und erwarb sich die Befähigung zur Kindergärtnerin. Sie studierte in Rom auf der ordenseigenen Hochschule für Erziehungswissenschaften das Fachgebiet Katechese und schloss mit dem akademischen Titel Lizentiat ab. Neun Jahre unterrichtete sie in den Don Bosco Schulen Vöcklabruck kath. Religion und Werkerziehung. Nach einem Jahr in Ungarn war sie 11 Jahre in Klagenfurt als Pastoralassistentin und anschließend in der Diözese Salzburg als Pfarrassistentin tätig. Es folgten mehrere Jahre als Seelsorgerin in einem Alters - und Pflegeheim in Wien, wo sie nebenbei die Ausbildung zur LIMA (Lebensqualität im Alter) Trainerin, zur Seniorentanzleiterin, und zur Kursleiterin für die Herstellung von biblischen Figuren absolvierte.
Nach der Pensionierung verbrachte sie drei Jahre in Rottenbuch/Deutschland mit Garten - und Hausarbeit. Seit 2017 ist sie wieder in Vöcklabruck, vorwiegend im Garten tätig.

Sr. Leßlhumer Rosa
Ihre Heimatwurzeln sind im Hausruckviertel, wo sie 1938 in Prambachkirchen zur Welt kam. Den Don Bosco Schwestern begegnete sie erstmals 1962 in Linz, wo sie die Einjährige Haushaltungsschule besuchte und ihre Berufung spürte. So legte sie ihre Erste Profess 1966 im damaligen internationalen Noviziat Casanova di Carmagnola ab. Mit der Gnade Gottes konnte sie sechs Jahre darauf die Ewige Profess in Mornese, dem Gründungsort unserer ersten Schwestern feiern. Ihre Einsätze waren in mehreren Gemeinschaften der österreichischen Provinz, wo sie als Köchin, Ökonomin, Oberin und in vielfältigen Hausarbeiten fleißig und umsichtig tätig war. Sr. Rosa erwarb sich für ihr Wirken durch Kurse in Buchhaltung, Hauswirtschaft und durch den zweijährigen Theologischen Fernkurs die erforderlichen Kompetenzen. Sie beendete ihren langjährigen Dienst als Ökonomin in verschiedenen Häusern mit Ende Juni 2016. Von 2005 - 2020 pflegte und betreute sie in sehr liebevoller und zuvorkommender Weise die älteren und kranken Mitschwestern in Vöcklabruck, Gemeinschaft Sacro Cuore. Jetzt ist sie selber dankbar für jede Hilfe die sie von anderen erhält. Im Gebet bringt sie weiterhin alle Anliegen, die ihr anvertraut werden vor Gott und die Gottesmutter, die sie seit ihrer Kindheit sehr liebt. Wie Don Bosco sagt auch sie: „Wer auf Maria vertraut, wird niemals enttäuscht.“

Sr. Maria Reichetseder
Sr. Maria ist ebenfalls eine gebürtige Oberösterreicherin. Sie kam 1945 in Alberndorf / Mühlviertel zur Welt. Im Sept.1959 lernte sie die Don Bosco Schwestern in Linz, Fröbelstraße kennen. Nach achtmonatiger Mitarbeit in Küche und Haus spürte sie, dass das die Schwestern sind, bei denen sie eintreten soll. Nach dem zweijährigen, internationalen Noviziat in Casanova/ Italien, kam sie nach Österreich zurück und wirkte mit Freude und Engagement in verschiedenen Niederlassungen in Tirol, Vorarlberg, Wien, Niederösterreich, Kärnten und Oberösterreich als Köchin, Ökonomin und in sonstigen häuslichen Diensten. 1978 beendete sie die Dreijährige Frauenfachschule in Vöcklabruck mit ausgezeichnetem Erfolg. Kurzfristig wirkte sie bei den Kindern. Vorbereitet durch verschiedene Kurse, sorgt Sr. Maria seit 2005 mit kurzer Unterbrechung in Klagenfurt (2018-2020), mit ihrer feinfühligen Art für die kranken Mitschwestern in der Wohngemeinschaft Sacro Cuore in Vöcklabruck. Die ersten Jahre begleitete sie die Schwestern zu den Ärzten und machte die nötigen Einkäufe. Sr. Maria war auch acht Jahre Vikarin in der Gemeinschaft. Seit einigen Jahren schreibt sie die Hauschronik. Es macht ihr Freude für andere da zu sein und ihnen Gutes zu tun.
Das Jesusgebet und die Betrachtung des Wortes Gottes sind ihr sehr wichtig. Beim Hinausgehen in die Natur schöpft sie neue Kraft für ihren Alltag.

