70 Jahre Don Bosco Haus für Kinder
Die Geschichte des Hauses begann 1956. Damals packten die Don Bosco Schwestern beim Bau des Kindergartens selbst mit an. Aus den bescheidenen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Jahre eine moderne Einrichtung mit Kindergarten, Krippe, Freilandgruppe, Hortbetreuung und integrativen Plätzen. Aktuell bietet das Haus Platz für rund 90 Kinder.

Beim Bau im Jahr 1956 packten die Don Bosco Schwestern mit an.
Das Jubiläum bot Anlass, auf sieben Jahrzehnte voller Entwicklungen und Erinnerungen zurückzublicken. In ihrer Jubiläumsfestschrift betont Leiterin Kordula Keller, dass nicht die Gebäude, sondern die Menschen das Haus prägen: die Kinder, die Familien, die Mitarbeitenden und die Don Bosco Schwestern, die die Einrichtung bis heute tragen und begleiten.
Auch Schwester Petra Egeling, Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern, würdigt die vergangenen Jahrzehnte. Sie erinnert daran, dass nicht nur die Kinder von den Erwachsenen lernen, sondern auch umgekehrt: „Sie zeigen uns immer wieder, worauf es im Leben ankommt: auf Liebe und Geduld, auf Offenheit und Vertrauen und auf den Mut, immer neu lernen zu wollen.“
Bürgermeister Markus Bader bezeichnet die Gründung des Kindergartens im Jahr 1956 als wegweisenden Schritt für die damals ländliche und auch arme Gemeinde Rottenbuch. Bereits lange vor der Einführung einheitlicher gesetzlicher Standards habe die Einrichtung eine moderne, christlich geprägte und am Wohl der Kinder orientierte Pädagogik gelebt. Die Don Bosco Schwestern seien damit ihrer Zeit voraus gewesen und hätten die Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt.
Aus dem symbolischen Geburtstagskuchen stiegen Lufballons in den Himmel.
Den Auftakt der Jubiläumsfeier bildete ein Dank- und Segensgottesdienst mit Pfarrer Josef Fegg. Anschließend stiegen aus einem symbolischen Geburtstagskuchen zahlreiche Luftballons in den Himmel.
Für viele Gäste wurden die Erinnerungswände mit mehr als 110 Gruppenfotos zum Höhepunkt des Festes. Sie luden zum Wiederentdecken bekannter Gesichter ein und brachten zahlreiche Geschichten ans Licht – von Fahrten zur Käsealm bis hin zu kleinen Ausreißern, die von den Schwestern wieder eingefangen wurden. So zeigt sich, wie eng der Kindergarten seit jeher mit dem Leben der Menschen in Rottenbuch verbunden ist.
Heute wie damals steht dabei ein Gedanke im Mittelpunkt: Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, ihnen Vertrauen zu schenken und sie darin zu bestärken, ihre Welt neugierig zu entdecken. So blickt das Don Bosco Haus für Kinder nicht nur dankbar auf seine Geschichte zurück, sondern auch mit Zuversicht in die Zukunft.
(Medienreferat)
Eindrücke vom Fest

