
Ein Haus voller Leben
Strahlender Sonnenschein, fröhliches Kinderlachen und viele begeisterte Gäste: Besser hätte der Rahmen für die Eröffnung des neu renovierten Kinder- und Jugendzentrums der Don Bosco Schwestern am 1. Juni, dem weltweiten Kindertag kaum sein können.
Jedes Jahr gestalten die verschiedenen Jugendzentren gemeinsam dieses besondere Fest. Aus Anlass der Neueröffnung fand es diesmal auf dem Gelände des Don Bosco Zentrums statt. Über 300 Gäste – Kinder, Jugendliche, Familien, Nachbarinnen und Nachbarn, Pfarrangehörige sowie Ehrengäste – kamen zusammen, um diesen Tag zu feiern.
Den feierlichen Auftakt bildete die Segnung der neuen Räumlichkeiten durch Bischof Gerhard Feige. „Wir wollen eine Kirche sein, die nicht nur sich selber genügt, sondern allen Menschen Anteil gibt an der Hoffnung, die uns in Jesus Christus geschenkt ist“, betonte Bischof Gerhard Feige. Dabei hob er die christlichen Grundwerte hervor, die auch die Arbeit des Kinder- und Jugendzentrums prägen: die Würde jedes einzelnen Menschen, Hilfe zur Selbsthilfe und solidarische Unterstützung für diejenigen, die auf Begleitung angewiesen sind.

v.l.n.r: Provinzleiterin Sr. Petra Egeling; Sr. Bernadeth Geiger; Bischof Dr. Gerhard Feige; Sr. Lydia Kaps; Manfred Müller, Präsident des Bonifatiuswerkes; Domkapitular Thomas Keßler; Dr. Friederike Maier, Leiterin des Fachbereichs Pastoral, i.B. Kinder- und Jugendpastoral
Provinzleiterin Sr. Petra Egeling dankte für den jahrzehntelangen Einsatz der Schwestern und unterstrich die Bedeutung des Zentrums für die Stadt und die Menschen vor Ort. Sie bezeichnete das Haus als „eine Lernwerkstatt des Friedens und der Integration, wo alle Kinder und alle Jugendlichen, egal welcher Nation oder welcher Religion sie angehören, willkommen sind.“
Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Unterstützern und ehrenamtlichen HelferInnen, ohne die diese Renovierung und Eröffnung nicht stattfinden hätte können. In besonderer Weise sei das Bonifatiuswerk erwähnt, das die Renovierung mit 300.000 Euro unterstützt hat.
Nach dem offiziellen Teil verwandelte sich das Gelände in einen bunten Erlebnisparcours. Die verschiedenen Jugendzentren hatten zahlreiche Mitmachstationen vorbereitet: Eine Hüpfburg und eine aufblasbare Kegelbahn, Airbrush-Tattoos, Spiel- und Bastelstände und ein Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Besonders schön war, dass auch viele ehemalige Jugendliche zur Eröffnung gekommen waren. Einige von ihnen erschienen inzwischen mit Partner oder Partnerin und eigenen Kindern. Ihre Anwesenheit zeigte eindrucksvoll, welche Spuren die Arbeit der Don Bosco Schwestern im Leben vieler Menschen hinterlassen hat.
Die Freude über die gelungene Renovierung war überall spürbar. Zahlreiche Gäste brachten ihre Wertschätzung gegenüber den Don Bosco Schwestern und allen Mitarbeitenden zum Ausdruck, die sich mit großem Engagement, Herzblut und Ausdauer Tag für Tag für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen und das Zentrum zu einem Ort machen, an dem Gemeinschaft, Unterstützung und Zukunftsperspektiven erfahrbar werden.
(Medienreferat)

