
150 Jahre Salesianische Mitarbeiter Don Boscos
Der 9. Mai 1876 war ein wichtiger Tag für die Don-Bosco-Familie: Papst Pius IX. erkannte die Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos in seinem Schreiben „Cum sicuti“ offiziell an und gewährte der Vereinigung geistliche Privilegien. Papst Pius IX. war ein Förderer Don Boscos, und weil er von der Idee der Salesianischen Mitarbeiter begeistert war, ließ er sich sogar selbst als offizielles Mitglied eintragen.
Heute – 150 Jahre später – gibt es weltweit etwa 35.000 Salesianische Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern der Erde. Dieser besondere Jahrestag wurde vielerorts gefeiert, so auch im Salesianum Wien.
Die Feier begann mit einem Brückenschlag zwischen dem hl. Franz von Sales und dem hl. Johannes Bosco durch das Rosenkranzgebet, das Franz von Sales hinterlassen hat. Dieses Gebet, unterstützt durch eine PowerPoint-Präsentation, gab allen Besuchern die Möglichkeit, in der gut gefüllten Hauskapelle der Salesianer Don Boscos anzukommen und sich innerlich auf die Messe einzustimmen. Als Hauptzelebrant führte der Provinzdelegierte P. Rudolf Osanger SDB durch den Gottesdienst und die einzelnen Stationen. Untermalt wurde die Feierlichkeit von mitreißenden Liedern des hiesigen Chores.
Grußworte des Wiener Erzbischofs Josef Grünwidl sowie von Schwester Petra Egeling FMA, Provinzleiterin der Don-Bosco-Schwestern, unterstrichen die Wertschätzung von Aktion und Kontemplation in unserer Gemeinschaft.
Großes Interesse zeigten die Teilnehmer auch an den Lebenszeugnissen der SMDB-Mitglieder Barbara Brandstetter, Sophie Vater und Karl Peraus. Sie berichteten, warum sie das Versprechen zum SMDB abgelegt haben und wie sie ihre Alltagsspiritualität leben.
Mit viel Herzlichkeit erzählte Schwester Beatrix Baier FMA von der Ordensmitgründerin Maria D. Mazzarello, den Anfängen der Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern und der Bedeutung der gegenseitigen Begleitung, um die eigene Berufung und Sendung bewusster zu leben.
Anschließend interviewte sie Leopoldine Kurzmann SMDB aus dem Ortszentrum Wien 11 – Hasenleiten über ihren Weg als SMDB mit den Don Bosco Schwestern. In Hasenleiten entstand aus einem Kindergarten und engagierten Don Bosco Schwestern eine lebendige SMDB-Gemeinschaft.
Zum Abschluss spielten P. „Rudi“ und Br. Gottfried Ebner aus Klagenfurt bekannte Don Bosco Lieder. So ging der Tag zu Ende, und jeder, der nach Hause ging, lächelte vor sich hin – genau das war der Sinn dieses Tages!
Hier ein paar Rückmeldungen zur Feierlichkeit:
Bianca schrieb: Die 150-Jahr-Feier der SMDB war ein wundervoller Anlass, salesianische Familie zu erleben. Besonders genossen habe ich die gemeinsame Feier der Eucharistie – diese hat regelrecht vor Lebendigkeit und salesianischer Spiritualität gesprüht. Getragen von Herzlichkeit und viel Begeisterung - spürbar auch im musikalischen Ausdruck des großartigen Chors – war der Tag geprägt von Zuversicht, Positivität und der Ausrichtung auf das Gute. „Die Füße auf der Erde und das Herz im Himmel“ - So war auch dieser Feier-Tag in Gemeinschaft. Ganz herzlich danke!
Brigitte meinte: In aller Einfachheit wehte der Hl. Geist durch den Raum – es herrschte „himmlische“ Stimmung, die aus dem Alltag heraushob. P. Rudolf Osanger SDB hatte mit Carina Baumgartner ein eigenes Lied für die SMDB komponiert – „Stark mit Don Bosco – SMDB“ - rhythmisch ungemein ansprechend und auf dem besten Weg ein Gassenhauer zu werden.
Pater Josef Bauernfeind SDB (ältester SDB der Provinz) gratulierte mit einem Gedicht:
„ ….Die SMDB sind um alles bemüht,
was nach dem Beispiel Don Boscos himmelwärts zieht.
Das Stichwort AMOREVOLEZZA hat uns etwas zu sagen:
Unser Handeln sei von Liebenswürdigkeit getragen,
den Umgang mit den jungen Menschen so zu gestalten,
dass sich deren Tugenden können entfalten.
Wir sind von Gott unendlich geliebt.
Dies Sicherheit und Geborgenheit gibt.
Don Bosco spricht; „Habt frohen Mut!
Ein Stück Himmel macht alles gut!“
(SMDB Österreich)
Eindrücke von der 150-Jahr-Feier:

