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Veröffentlicht am: 26. Februar 2026

Ukraine: Aufruf zum Frieden am 4. Jahrestag

FMA Institut

Seit vier Jahren begleiten die Don Bosco Schwestern die Bevölkerung im Krieg und bleiben den Menschen in Kiew, Lwiw und Odessa nahe.


 

Am 24. Februar 2026 jährte sich der Beginn der groß angelegten russischen Invasion in der Ukraine zum vierten Mal. Während das Land den zweiten nationalen Gebetstag begeht, richten die Don Bosco Schwestern der Ukraine eine eindringliche Bitte an den Herrn: das Geschenk des Friedens.

 

An diesem Tag reist Sr. Nataliya Vakulishyna zum Nationalheiligtum der Muttergottes von Berdychiv, um am weltweit von Radio Maria übertragenen Rosenkranzgebet und der Heiligen Messe teilzunehmen.

 

Die Don Bosco Schwestern in Kiew und in den anderen Gemeinschaften setzen weiterhin treu ihre Aktivitäten fort: Schulunterricht, Begleitung von Kindern und Familien, Unterstützung von Verwundeten, Trauernden und Menschen, die auf in Russland inhaftierte Angehörige warten. In Kiew engagieren sie sich zudem stark in der diözesanen Jugendpastoral und bei den Vorbereitungen für die beiden großen Jugendtreffen 2026 in der Ukraine.

 

„Wir glauben fest daran, dass nach einem so harten Winter in Kiew – Monaten ohne Heizung, ohne Strom, mit Temperaturen unter −20 °C – dennoch der Frühling kommen wird. Wir werden uns in der Fastenzeit mit neuem Herzen auf Ostern vorbereiten. Wir beten mit den Kindern in der Schule und in der Pfarre. Durch unsere Gegenwart wecken wir in den Menschen neue Hoffnung: Auch in der Dunkelheit des Krieges glauben wir, dass Gott weiterhin wirkt und dass Frieden möglich ist“, sagt Sr. Nataliya.

 

 

Die Don Bosco Schwestern in Kiew.

 

Die Situation in Odessa – Bericht von Sr. Teresa Matyja

„Es sind vier Jahre vergangen, seit wir am Morgen des 24. Februar 2022 aufgewacht sind und hörten: Der Krieg hat begonnen. Vier Jahre im Warten auf Frieden, auf eine Rückkehr zur Normalität – auch wenn diese nie mehr dieselbe sein wird. Die ständigen Sirenen und Bombardierungen, die Angst und die Verzweiflung vieler Menschen prägen unseren Alltag.

 

Die aktuelle Situation in Odessa ist sehr schwierig. Es herrscht großer Mangel an Strom und Wasser, und der Winter ist lang und hart. Der Strom wird häufig abgeschaltet, oft fehlt er wochenlang. Ohne Strom gibt es meist auch kein Wasser und keine Heizung. Generatoren werden wegen der hohen Kosten nur im Notfall eingesetzt.

Viele Kinder lernen im Fernunterricht, doch bei Stromausfällen fehlt auch das Internet. Die Kälte hat schwere Folgen: Viele Menschen werden krank, Medikamente sind teuer, und nicht alle können sich Behandlungen leisten. In den Schutzräumen, die die Kinder bei Luftalarm aufsuchen, hat es oft weniger als sieben Grad. Viele Kinder werden darauf krank.

 

Wir helfen so gut wir können – mit finanzieller Unterstützung für Behandlungen, Treibstoff oder Lebensmittel sowie mit praktischen Hilfen wie Taschenlampen. Die Menschen schlafen mit Wollmützen und vielen Decken. Trotz allem verlieren wir die Hoffnung nicht. Wir versuchen, ihnen nahe zu sein, mit ihnen zu sprechen und sie zum Gebet zu ermutigen. Was können wir ohne Gott tun?

Viele leiden zudem unter Depressionen; auch stressbedingte Erkrankungen wie Diabetes bei Kindern nehmen zu. Unsere Anwesenheit verstehen wir als Zeichen der Freundschaft: Wir zeigen den Menschen, dass sie nicht allein sind. Wir sind eine Brücke zwischen denen, die helfen wollen, und denen, die Hilfe brauchen. Wir schöpfen Kraft aus dem Gebet und aus einer lebendigen Beziehung zu Gott und teilen Glauben, Hoffnung und Liebe.

 

Hier zu leben und all dies zu erleben verändert den Blick auf das Leben. Wir leben im Hier und Jetzt, ohne große Pläne, vertrauen uns Gott an und begleiten die Menschen in ihrer Not.“

 

 

Kinder nutzen die kurzen Zeitfenster mit verfügbarem Strom zum Lernen.

 

Zeugnis von Schwester Jolanta Lisak aus Lwiw

„Am 24. Februar 2022 konnte sich niemand von uns vorstellen, dass dieser schreckliche Krieg bis heute andauern würde. Die ersten Tage, Wochen und Monate waren besonders schwer, denn wir waren auf die Grausamkeiten des Krieges nicht vorbereitet.

Wir standen vor großen Herausforderungen. Gemeinsam mit jungen Frauen fertigten wir Verbände für Verwundete an und Tarnnetze für jene, die uns verteidigten. Als die Züge mit Flüchtlingen aus dem Osten ankamen, nahmen wir Mütter mit kleinen Kindern auf und unterstützten Geflüchtete in Schulen.

 

Dank der großen Solidarität und der tatkräftigen Unterstützung durch Freiwillige konnten wir humanitäre Hilfsgüter aus verschiedenen Teilen der Welt entgegennehmen und verteilen. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Niemand hat sich an den Krieg gewöhnt, doch wir haben gelernt, unter Kriegsbedingungen zu leben. Das Gesicht des Krieges hat sich verändert, seine Grausamkeit leider nicht.

 

In Lwiw, im Westen des Landes, fallen weniger Bomben. Aber fast täglich hören wir die ‚Klänge des Krieges‘, denn unser Haus liegt nahe dem Marsfeld, dem Friedhof, auf dem die Soldaten begraben sind – Helden der Ukraine, die uns verteidigt haben. Gegen Mittag hören wir die Ehrensalven bei ihren Beerdigungen.

 

Seit Beginn des Krieges besuchen wir verwundete Soldaten im Militärkrankenhaus. Einmal im Monat bringen wir ihnen gemeinsam mit jungen Frauen unseres Wohnheims selbstgebackene Kuchen und Kekse. Wir möchten ihnen nicht nur etwas Süßes bringen, sondern auch Dankbarkeit, Nähe, ein gutes Wort und die Zusicherung unseres Gebets. Oft sind sie jung, ohne Beine oder Hände – aber am Leben, auch wenn einige von ihnen einen leeren Blick haben. Durch unsere Anwesenheit und unser Gebet versuchen wir, ihnen einen kleinen Strahl der Hoffnung zu schenken."

 

 

Selbstgebackene Kuchen und Kekse für die Soldaten im Militärkrankenhaus.

 

 www.cgfmanet.org

 

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Deutschsprachige Provinz der Don Bosco Schwestern

Provinzialat

Schellingstraße 72

80799 München

 

+49 89 38 15 80-163

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