Wir gratulieren unseren Professjubilarinnen 2020 aus Deutschland!

Alljährlich legen am 5. August die Don Bosco Schwestern weltweit ihre Gelübde ab. Dieses Datum erinnert an die Anfänge unseres Ordens am 5. August 1872, als die ersten jungen Frauen unter Leitung der ersten Generaloberin, der hl. Maria Mazzarello, ihre Versprechen ablegten.

65 Jahre

Sr. Marianne Bauer FMA

Sr. Marianne Bauer erblickte 1935 in Roding das Licht der Welt. Die Don Bosco Schwestern lernte sie über Sr. Barbara Aumer kennen. Dort trat sie dann auch im Anschluss an den einjährigen Kurs ein.

Nach der Profess im Jahr 1955 war Sr. Marianne in verschiedenen Gemeinschaften in Deutschland eingesetzt, wie etwa in Moers, München-Laim, Oberhaunstadt und in Rottenbuch. Überall packte sie mit praktischem Hausverstand die Dinge an – als Köchin, Wäscherin, Sakristanin und Autofahrerin.

Einen Extraplatz in ihrem Herzen hatte und hat die Mission. In Oberhaunstadt baute sie einen Missionskreis auf, der mit Basaren und Ähnlichem vor allem die Arbeit der deutschen Missionarinen Sr. Elisabeth Schwaiger im Regenwald von Brasilien und Sr. Floria Karlinger im Kongo unterstützte. Eine besondere Freude war es für Sr. Marianne, als sie vor einigen Jahren nach Brasilien fliegen und ein wenig in die Arbeit in der Mission „hineinschnuppern“ konnte.

Auch heute noch ist sie in beständiger Verbindung mit Sr. Elisabeth Schwaiger und schenkt ihr nach wie vor ihre Unterstützung – so wie es ihr möglich ist.

Sr. Elisabeth Bußmann FMA

Sr. Elisabeth Bußmann wurde 1932 in Krefeld geboren. Don Bosco lernte sie über die Salesianer kennen, die in der Pfarrei ihres späteren Wohnorts Hannover-Ricklingen tätig waren. Nach der Volksschule machte sie eine Ausbildung zur Damenschneiderin. Anschließend trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein und legte 1955 in Rottenbuch ihre Erstprofess ab.

Den Großteil ihres 65-jährigen Ordenslebens verbrachte die 88-jährige Sr. Elisabeth in Eschelbach. Nach dem Musikstudium in der Kirchenmusikschule Regensburg war sie dort in der Pfarrgemeinde 38 Jahre als Organistin eingesetzt und natürlich auch bei den Schülerinnen, die den hauswirtschaftlichen Grundlehrgang in Eschelbach besuchten und dort im Internat wohnten.

Aber auch in Essen versah sie zwischenzeitlich insgesamt 20 Jahre ihren Dienst im Nähzimmer und als Organistin. Dort hat sie zudem einige Jahre im Hort in der Hausaufgabenbetreuung mitgewirkt.

Seit zwei Jahren lebt sie in der Gemeinschaft in Rottenbuch und auch hier ist der Orgeldienst für sie eine frohe Selbstverständlichkeit. Ihr Wahlspruch lautet: „Wer singt, betet doppelt, wer die Orgel meistert, so viel wie Sänger er begeistert.“

Sr. Theresia Ehrenstraßer FMA

Sr. Theresia Ehrenstraßer kam 1934 in Wolnzach in der Holledau zur Welt. Auch sie lernte – wie viele andere – die Don Bosco Schwestern durch den hauswirtschaftlichen Grundlehrgang in Eschelbach kennen.

Mit drei Standorten ist Sr. Theresias Ordensleben in besonderer Weise verknüpft – mit München, Essen und Benediktbeuern. Als Heimerzieherin verbrachte sie in verschiedenen Funktionen einen Großteil der Jahre im Münchener Wohnheim „St. Ermelinda“. Noch immer ist sie in Kontakt mit vielen ehemaligen Heimbewohnerinnen – auch mit denen, die sie in der ersten Zeit ihrer Tätigkeit kennengelernt hat. Schon seit 60 Jahren begleitet sie treu und kontinuierlich diese Gruppe.

Die Jugendherberge in Benediktbeuern ist ein Wirkungskreis, den sie unter anderem auch als Herbergsmutter mit geprägt hat. Von 2005 bis 2017 war sie ein zweites Mal dort stationiert und nach drei Jahren in München (2017 – 2020) ist sie in diesem Jahr wieder nach Benediktbeuern zurückgekehrt, um erneut dort in der Gemeinschaft mitzuhelfen.

Sr. Karolina Niedermaier FMA

Sr. Karolina Niedermeier, geb. 1933, stammt aus Niederbayern und trat 1952 bei den Don Bosco Schwestern ein.

Insgesamt fast 30 Jahre hat sie in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos verbracht (wie etwa in Burghausen und in Benediktbeuern) und dort in der Wäschepflege und im Nähzimmer einen wichtigen Dienst übernommen.

Mit 48 Jahren wagte sie noch einmal etwas Neues und machte eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin in Augsburg, wo sie noch mit 50 Jahren mit Erfolg den Meisterinnen-Kurs abschloss. So konnte sie auf diese Weise in ihrer Tätigkeit bei den Salesianern auch Lehrlinge in der Küche und in der Wäsche anlernen.

In Benediktbeuern, Eschelbach und Essen wirkte sie viele Jahre ebenfalls in Küche und Haus. Im Heim Maria Auxilium in Rottenbuch war sie über 11 Jahre in der Wäsche und an der Pforte tätig.

Seit 2014 lebt sie nun Rottenbuch und setzt sich auch dort noch unermüdlich – wie es ihre Kräfte zulassen – in den Diensten der Gemeinschaft ein.

Sr. Hedwig Schämann FMA

Sr. Hedwig Schämann ist ein echtes „Münchner Kindl“. Sie wurde im Januar 1925 in München Schwabing geboren. Nach einer Ausbildung als Damenschneiderin trat sie 1953 bei den Don Bosco Schwestern ein – so wie einige Jahre später auch ihre Schwester Elisabeth.

Bis auf die Jahre der Kandidatur und des Postulats verbrachte die nun mehr 95jährige Schwester Hedwig ihr Ordensleben in Rottenbuch. Dort wirkte sie viele Jahre als Handarbeitslehrerin in der Berufsfachschule für Kinderpflegerin und war als Assistentin bei den Internatsschülerinnen beliebt. Sie konnte nicht nur gut den Umgang mit Nadel und Faden und Nähmaschine vermitteln, sie hatte auch für ihre Schülerinnen stets ein offenes Ohr und ein offenes Herz.

In den letzten Jahren sah man sie meistens mit ihrer Schwester Elisabeth, die, wie sie selbst, ihren Lebensabend in der Gemeinschaft St. Josef in Rottenbuch verbrachte, aber im April dieses Jahres verstarb. Sie kann mit Freude auf eine lange und segensreiche Zeit unter jungen Menschen zurückblicken.

Sr. Anneliese Scheele FMA

Sr. Anneliese Scheele, geboren 1933, wuchs im Landkreis Vechta in Oldenburg gemeinsam mit acht Geschwistern auf, sieben Mädchen und ein Junge.

Diesen Familiengeist lebte und lebt sie auch in der Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern. Nach ihrer Ausbildung in Rottenbuch zur Erzieherin, war sie viele Jahre im Kindergarten und Hort im nordwestlichen Teil der deutschen Provinz tätig – als Erzieherin zunächst, dann vor allem aber auch als Leiterin der Einrichtungen sowie der Gemeinschaften.

Viele Kinder- und Jugendgruppen hat sie begleitet und noch zu sehr vielen guten Kontakt. So war es selbstverständlich für sie, dass sie die Gebetsgruppe begleitete, die sich jeden 24. des Monats in Essen getroffen hat.

Stationen ihres Ordenslebens waren Rottenbuch, Gelsenkirchen-Scholven und vor allem Essen-Borbeck, wo sie einen Großteil der Ordensjahre verbrachte – mehr als fünfzig Jahre. Noch immer fühlt sie sich mit ihrer Familie sehr verbunden und auch mit 86 Jahren ist sie jemand, der Fröhlichkeit und Optimismus ausstrahlt.

Sr. Maria Silvestrin FMA

Sr. Maria Silvestrin ist in Abbano Terme in Italien geboren und in einer kinderreichen Familie großgeworden.

Nach der Ordensausbildung und der Ersten Profess machte Schwester Maria Missionsanfrage. Sie wurde nicht wie erwartet nach Afrika oder Asien ausgesandt, sondern blieb in Europa. So kam sie nach Deutschland.

Zunächst wirkte sie als Assistentin bei den Novizinnen, anschließend war sie in der Nähschule an verschiedenen Orten tätig, z.B. in Bonn, Kelheim und München Laim.

Die Zeit als Seelsorgehelferin in der Italienischen Mission in Rosenheim war eine wichtige Station ihres Ordenslebens. Noch immer hat sie gute Kontakte zu ihren italienischen Landsleuten dort.

Viele Jahre verbrachte sie in München „St. Ermelinda“ im Haus und an der Pforte. Sie zog in das neu renovierte Studienheim „Maria Dominica“ mit um und versieht dort noch immer als Sakristanin und Pförtnerin ihren Dienst.

60 Jahre

Sr. Elisabeth Bruckner FMA

Sr. Elisabeth Bruckner kam 1933 in München zur Welt. Nach einer Ausbildung als kaufmännische Angestellte trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein und legte im Jahr 1960 ihre Erstprofess ab.

Ihr Weg führte sie in verschiedene Regionen der deutschen Ordensprovinz: nach Rottenbuch, Essen, Benediktbeuern und München. In Essen machte sie 7 Jahre für die Patres, Schüler und Lehrlinge (ca. 200 Personen) die Wäsche. Zugleich war sie für die dort angestellten Hauswirtschaftslehrlinge die Assistentin.

17 Jahre war sie dann in Rottenbuch im Heim Maria Auxilium an der Pforte und im Schulbüro tätig.

Und auch weiterhin blieben ihr die Aufgaben im Verwaltungsbereich, z.B. die Leitung der Jugendherberge in Benediktbeuern. Von 1994 – 2003 übte sie das Amt der Provinzökonomin aus; anschließend das der Hausökonomin in Rottenbuch.

Aktuell gehört Sr. Elisabeth zur Gemeinschaft in Rottenbuch und bringt sich dort – so wie sie kann – in die Dienste an den kranken Mitschwestern ein.

Sie hat ein Auge für die kleinen Dinge und Freuden des Alltags, liebt Blumen und lädt die Mitschwestern gerne auf eine „Teerunde“ ein. Ganz besonders vertraut sie auf das Wort des 1. Petrusbrief: „Werft alle eure Sorgen auf IHN, denn er kümmert sich um euch!“

Sr. Anneliese Eicher FMA

Sr. Anneliese Eicher, geboren 1940, verbrachte die ersten Jahre ihrer Kindheit mit ihren beiden jüngeren Brüdern in Lengdorf bei Erding (Oberbayern). Nachdem ihr Vater im Krieg gefallen war, siedelten sie zu den Großeltern in der Nähe von Dingolfing um. Don Bosco und Maria Mazzarello lernte sie schon früh kennen, da ihre Mutter Salesianische Mitarbeiterin war.

Nach der Volksschule besuchte sie den hauswirtschaftlichen Grundlehrgang der Don Bosco Schwestern in Eschelbach trat dann als Kandidatin bei ihnen ein.

In den ersten Jahren war sie an verschiedenen Orten zunächst als Erzieherin tätig, später als Lehrerin an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Rottenbuch. Von 2011 – 2017 leitete sie die Gemeinschaft der älteren Schwestern in Rottenbuch, momentan ist sie als Vikarin die stellvertretende Leitung.

Sie liebt die Arbeit im Garten, musiziert gerne, hat echtes schauspielerisches Talent und zeichnet sich vor allem durch ihren Humor aus.

Sr. Felizitas Hanßen FMA

Sr. Felizitas Hanßen kam nach vielen Wallfahrten und Kerzenopfern der Eltern 1941 im nordrheinwestfälischen Moers als Tochter eines Bergmanns zur Welt. 1952 übernahmen die Don Bosco Schwestern einen Kindergarten in Moers und gründeten dort eine Gemeinschaft. So lernte Felizitas die Schwestern kennen und entschied sich, nach der Volksschule bei ihnen einzutreten.

Am 05. August1960 legte sie die erste Profess in Rottenbuch ab. Nach dem Besuch des Kindergärtnerinnenseminars wirkte sie als Erzieherin in Bottrop, Essen, Moers und Gelsenkirchen. Vor allem die Arbeit im Hort mit den ein wenig älteren Kindern hat ihr viel Freude bereitet.

Von 1981 – 1985 machte sie eine Ausbildung zur Hauswirtschaftslehrerin in München. Anschließend war sie als Fachlehrerin im Grundlehrgang für Hauswirtschaft in Eschelbach tätig. Nach dem Schließen der Schule blieb sie noch einige Jahre als Hortnerin dort.

Es folgten Tätigkeiten in Scholven und in Rottenbuch im Internat der Berufsfachschule für Kinderpflege.
Seit 2010 gehört Sr. Felizitas zur Gemeinschaft St. Josef in Rottenbuch, wo sie sich mit Näh- und Handarbeiten in die Gemeinschaft einbringt.

Sr. Monika Rother FMA

Sr. Monika Rother wurde 1940 in Schlesien geboren. Nach ihrem Eintritt bei den Don Bosco Schwestern machte sie das Noviziat im internationalen Noviziat in Casanova. Ihr Wunsch war es, als Missionarin tätig zu werden. Nach ihrer Profess im Jahr 1960 blieb sie in Italien und machte in Turin die Ausbildung als Krankenschwester.

1961 wurde sie in den nahen Osten entsandt, um dort an verschiedenen Orten als Krankenschwester tätig zu sein: Damasakus, Cremisan, Aleppo und auch sechs Monate in Jerusalem in der Nähe des Ölbergs im evangelischen Krankenhaus.

1965 kehrte sie zunächst „vorübergehend“, dann aber dauerhaft nach Europa zurück. Sie arbeitete als Krankenschwester und Lehrerin in den beruflichen Schulen in Rottenbuch und wurde 1979 als Eschelbach versetzt. Dort blieb sie fast zwanzig Jahre und wirkte dort als Krankenschwester, Lehrerin, Ökonomin und zum Schluss als Leiterin des Grundlehrgangs für Hauswirtschaft.

1990 wurde sie zur Delegierten für den Freiwilligendienst VIDES International ernannt. Sie nahm nicht nur an den internationalen Treffen teil, sondern baute mit nicht nachlassender Begeisterung den Freiwilligendienst auch in Deutschland auf. Ebenfalls zwanzig Jahre lang bereitete sie mit einem Team junge Menschen auf einen Freiwilligeneinsatz in aller Welt vor und freut sich bis jetzt über die vielen engagierten jungen Menschen.

Zur Zeit gehört sie zur Gemeinschaft in Rottenbuch.

Sr. Katharina Schmidt FMA

Sr. Katharina Schmid wurde 1937 in Rottenbuch (Oberbayern) geboren. 1950 kamen die Don Bosco Schwestern in ihr Dorf und sie gehörte zu den ersten begeisterten jungen Mädchen, die an den Gruppenstunden teilnahmen. Nach der schulischen Ausbildung und zweijähriger Berufstätigkeit trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein.

Im Anschluss an die Ausbildung zur Erzieherin in Rottenbuch übernahm sie eine große Bandbreite an Aufgaben: Lehrtätigkeit bei den Novizinnen, Studium am Pädagogischen Institut der Don Bosco Schwestern in Turin, Begleitung der Kandidatinnen, Mitarbeit bei der dauernden Weiterbildung der Schwestern, Provinzsekretärin bei drei Provinzialinnen und immer wieder Leitungsaufgaben in den Gemeinschaften und auf Provinzebene. Besonders gerne denkt sie an die neun Jahre zurück, in denen sie als Leiterin des Mädchenwohnheims Ermelinda (von 1979 - 1988) tätig war – eine der glücklichsten und erfüllendsten Zeiten ihres Lebens.

Von 1991 bis 1997 leitete sie als Provinzoberin die deutsche Provinz der Don Bosco Schwestern.

Sie hat alle geographischen Regionen der Provinz kennengelernt. Im Jahr 2009 nahm sie den Auftrag an, nach Magdeburg zu gehen und in den elf Jahren, in denen sie nun dort lebt, hat sie ihr Herz für die Region und die Menschen dort entdeckt.

Sr. Maria Thaller FMA

Sr. Maria Thaller, geboren 1940 in Weidenlohe in der Oberpfalz, wuchs auf einem Bauernhof in der Einöde auf. Die Schwestern lernte sie durch eine junge Don Bosco Schwester kennen, die zur Primiz ihres Bruders in der Nachbarschaft nach Hause gekommen war.

So trat sie 1958 in Oberhaunstadt ein und legte dann im Jahr 1960 ihre Erstprofess in Rottenbuch ab. 43 Jahre lang war sie an verschiedenen Orten, z.B. in Kelheim, München, Ingolstadt, Eschelbach in allen pädagogischen Gruppierungen als Erzieherin tätig: vor allem im Kindergarten und im Hort.

Nach ihrer aktiven Arbeit als Erzieherin war sie immer wieder bereit, in verschiedene Gemeinschaften zu wechseln, um dort auszuhelfen, wo es Hilfe brauchte. So wirkte sie in den vergangenen Jahren in Kettwig, Eschelbach, Kelheim und Rottenbuch. Zurzeit gehört sie zur Gemeinschaft in Benediktbeuern.

Sr. Maria ist sehr naturverbunden, sie liebt die Berge und die Schönheit der Schöpfung. Es ist ihr wichtig, mit lieben Menschen in Kontakt zu bleiben und sie ist eine sehr treue Briefschreiberin.

40 Jahre

Sr. Rita Breuer FMA

Sr. Rita Breuer wurde 1956 in Bocholt (Nordrhein-Westfalen) geboren. Durch eine Don Bosco Schwester, die in ihrer Heimatgemeinde tätig war, lernte sie die Gemeinschaft kennen.

Während des Studiums der Sozialpädagogik in Benediktbeuern entschloss sie sich, den Weg in die Ordensgemeinschaft zu wagen. Ihre Erste Profess legte sie im Jahr 1980 in Contra di Missaglia (Norditalien) ab und war dann anschließend in verschiedenen Niederlassungen tätig, z.B. als Assistentin und Lehrerin in Rottenbuch, als Referentin im Aktionszentrum der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern oder als Provinzdelegierte für die Don Bosco Familie und die deutschen Salesianischen MitarbeiterInnen Don Boscos in Ingolstadt.

Von 2002 bis 2017 war sie in Magdeburg im Einsatz: zunächst fünf Jahre in der Pfarrei St. Mechthild, dann im Bischöfl. Ordinariat mit den Schwerpunkten Pastoral auf Bistumsebene und Frauenseelsorge und zugleich Mitarbeit im Kinder- und Jugendzentrum Don Bosco. Diese Zeit war für sie eine ganz besondere Erfahrung. Mittlerweile lebt sie in Essen und arbeitet als Seelsorgerin in drei Altenheimen, die Teil der Nikolaus-Groß-Stiftung sind.

Die letzten zwölf Jahre gehörte Sr. Rita zum Provinzrat der deutschen und anschließend der jetzigen deutschsprachigen Provinz. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Gleichberechtigung der Frau in der Kirche und das innerhalb der Provinz das Bewusstsein der Zugehörigkeit und der Mitverantwortung wachsen.

Sr. Ursula Werz FMA

Sr. Ursula Werz erblickte 1957 in Ellwangen (Baden-Württemberg) das Licht der Welt. Als sie elf Jahre alt war, kamen ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben, den sie und ihre drei Geschwister schwer verletzt überlebten. Ihre Eltern gaben ihr aber etwas mit, was ihr heute noch Kraft gibt: Die Sehnsucht nach Gott, die Liebe zur Natur, zu Büchern und zur Musik.

Nach der Schule machte sie die Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie in Rottenbuch und so lernte sie auch die Don Bosco Schwestern kennen. Nach dem Abschluss trat sie bei ihnen ein und legte 1980 in Contra di Missaglia die Erste Profess ab.

Dreißig Jahre konnte sie mit viel Liebe und Begeisterung als Erzieherin in Kindergärten, Kinder- und Jugendgruppen und im Internat in Rottenbuch und Benediktbeuern tätig sein. Aufgrund ihrer fortschreitenden „Multiplen Sklerose“ ist dies seit ca. 10 Jahren nicht mehr möglich. Es ist ihr wichtig, nicht nur als „Kranke“, sondern als Mensch und Mitschwester wahrgenommen zu werden und sie freut sich stets aufs Neue über gute Begegnungen, in denen sie ganz Auge und Ohr und Herz ist.

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