Tee genießen, aber handeln!

Anlässlich des Weltmissionsmonats war die indische Don Bosco Schwester Annie Echenatil zu Gast in Magdeburg.

Don Bosco Schwester Annie Echenatil aus Nordostindien war von 18. bis 27. Oktober Missio-Gast der Diözese Magdeburg im Weltmissionsmonat Oktober.

In Assam liegen Hunderte Teeplantagen. Aber hier wird nicht nur mit Tee gehandelt. Die 65-jährige Don Bosco Schwester Annie Echenatil leitet seit zehn Jahren das "Auxilium Reach Out", eine Initiative des Ordens, die sich besonders gegen den Menschenhandel auf den Plantagen richtet. „Armut und Menschenhandel machen aus Gottes Kindern Sklaven‟, sagt sie. „All unsere Aktivitäten richten sich gegen dieses Übel.‟

Unterwegs in Schulen und Pfarrgemeinden sprach sie über das Thema Menschenhandel. Ihre letzte Station in der Diözese war am 27. Oktober, dem Weltmissionssonntag, die Pfarrgemeinde St. Johannes Bosco. Im Rahmen des Gottesdienstes erzählte Sr. Annie über ihre Arbeit in Indien. Bei einer gemeinsamen Begegnung nach dem Gottesdienst stand Sr. Annie Interessierten noch Rede und Antwort.

Vor der Abfahrt gab es noch ein Mittagessen unter Mitschwestern. Außerdem waren auch Frau Wienold-Kahl, die ehemalige Jugendamtsleiterin der Stadt Magdeburg, die in diesen Tagen als Übersetzerin Sr. Annie begleitet hat, ihr Mann und Frau Faber, Diözesanreferentin für das Päpstliche Hilfswerk Missio, als Gäste zum Mittagessen eingeladen.

(v.l.n.r.) Sr. Lydia Kaps, Sr. Bernadeth Geiger und Sr. Christina Dirnwöber freuten sich über den Gast aus Indien, Sr. Annie Echenatil.

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