Spiritualitätstage der Don Bosco Familie

400 Teilnehmer/innen aus 20 Vereinigungen folgten der Einladung nach Turin. Sr. Susanne Stachl berichtet.

Am 18. Januar frühmorgens kurz nach 6 Uhr stapfte im beschaulichen Örtchen Rottenbuch Sr. Susanne Stachl FMA samt Rollkoffer und Bayernfähnchen durch den Schnee zur Bushaltestelle. Da ahnte sie noch nicht, dass weiter nördlich zu ähnlicher Zeit Ulrike und Norbert Fedke SMDB und Barbara Klose SMDB ihr Auto beluden, Fr. Harry O'Brien SDB in England bereits seit 3 Uhr morgens auf den Beinen war und Sr. Kateliyn Vandekerchhove FMA in Kürze in Belgiens Lüften von Orkan Frederike ganz ordentlich durchgeschüttelt werden und käseweis in München landen würde.

Teilnehmer/innen aus aller Welt
So wie sie waren um diese Zeit weltweit 400 Leute aus über 20 Mitgliedervereinigungen der Don Bosco Familie auf den Beinen: Singles, Ehepaare, Familien, graue, schwarze, bunte Ordensleute, Vertreter/innen von Säkularinstituten und Laienorganisationen – unterwegs zum selben Ziel: den 36. Spiritualitätstagen der Don Bosco Familie, welche diesmal in Turin/Valdocco stattfanden. Und alle waren sie pünktlich um 16:30 Uhr vor Ort. Man will gar nicht wissen, wann da die Inder, Japaner, Uruguayaner ... aufgestanden waren.

Dank toller Organisation und liebenswürdigem Empfang hatte bis zum offiziellen Beginn ein jeder seine Unterkunft aufgesucht, eine kleine Stärkung eingenommen und einen Platz im Teatro des Don Bosco Zentrums gefunden, als der Rettor Maggiore Don Angel Fernández Artime SDB, der zehnte Nachfolger Don Boscos als Generaloberer der Salesianer und Oberhaupt der Don Bosco Familie alle sehr herzlich begrüßte. Noch am selben Abend führte er in seinen Leitgedanken für das Jahr 2018 ein, der da lautete "Herr, gib mir dieses Wasser. Pflegen wir die Kunst des Zuhörens und Begleitens."

Arbeitsgruppe mit deutsch Beteiligung (hinterste Reihe): Barbara Klose SMDB, Norbert Fedke SMDB und Ulrike Fedke SMDB

Grundsätze für die Begleitung junger Menschen
Ausgehend von seinem Grundsatzreferat wurden in den folgenden drei Tagen in Vorträgen, Arbeitskreisen und mit Hilfe von Erfahrungsberichten aus unterschiedlichen Regionen der salesianischen Welt erarbeitet, was zur Begleitung junger Menschen auf ihrem Weg ins Leben notwendig und hilfreich ist. Immer wieder packend war es dabei zu hören, wie Don Boscos Methoden auch heute noch aktuell sind. Zum Beispiel seine Forderung, die Jugendlichen da abzuholen, wo sie stehen und ihnen nichts aufzwingen zu wollen oder auch, dass nichts läuft ohne eine echte persönliche Beziehung zwischen Jugendlichen und Begleitern.

Das mit der persönlichen Beziehung setzte Don Angel Artime übrigens gleich in die Tat um: zum Zeichen seiner Verbundenheit ließ er sich bereitwillig mit dem bayrischen Weiß-Blau ausstaffieren und ablichten. Na, wenn das kein Ansporn ist für zukünftige Tagungsteilnehmer/innen aus deutschsprachigen Landen, auch einmal Rot-Weiß-Rot oder Schwarz-Rot-Gold mit ins Gepäck zu nehmen!

(Sr. Susanne Stachl)

Der Generalobere Don Angel Artime mit Sr. Susanne Stachl

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