"Solidarischer Kochtopf" in Venezuela

Mit Hilfe des Solidaritätsvereins kochen die Menschen gemeinsam gegen den Hunger.

Venezuela gehört zu jenen Ländern, die schon vor der Covid-19-Pandemie in einer wirtschaflichen, politischen und humanitären Dauerkrise steckten. Die Not der Menschen übertrifft bei Weitem jene ihrer lateinamerikanischen Nachbarn.

Geld reicht nicht für Nahrungsmittel
Zuletzt ließ die Regierung Venezuelas den Mindestlohn auf Grund der Hyperinflation - wieder einmal - verdreifachen. Er beträgt jetzt umgerechnet 2,10 Euro pro Monat. Zum Vergleich: Der Preis für ein Kilo Fleisch beträgt etwas mehr als drei Euro, ein Kilo Nudeln kosten umgerechnet ca. 0,70 Euro. Damit ist es unmöglich, eine Familie zu ernähren. 

Über fünf Millionen Venezolaner sind bereits ins Ausland geflohen und versuchen, sich dort mit Jobs über Wasser zu halten. Das Geld schicken sie an ihre Familien in Venezuela. Ohne diese Hilfe von außen ist es nicht mehr möglich, im Land zu überleben.

Hilfe für "Solidarischen Kochtopf"
Angesichts dieser dramatischen Lage unterstützt der Solidaritätsverein der Don Bosco Schwestern immer wieder Essensprojekte in Venezuela. Eines davon ist der „solidarische Kochtopf“ in Puerto Ayacucho im Süden Venezuelas, wo an den Wochenenden gemeinschaftlich gekocht wird – für viele die einzige Mahlzeit am Tag.

Mit der finanziellen Hilfe aus Österreich können Lebensmittel gekauft werden. Organisiert wird das Projekt vom Apostolischen Vikariat in den Pfarrgemeinden.

Solidaritätsverein der Don Bosco Schwestern

 

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