Herzlichen Glückwunsch!

Am 5. August feiern wir unsere Professjubilarinnen. 14 Don Bosco Schwestern unserer Provinz dürfen wir gratulieren!

Alljährlich legen am 5. August die Don Bosco Schwestern weltweit ihre Gelübde ab. Dieses Datum erinnert an die Anfänge unseres Ordens am 5. August 1872, als die ersten jungen Frauen unter Leitung der ersten Generaloberin, der hl. Maria Mazzarello, ihre Versprechen ablegten.

Zu diesem Datum feiern wir auch unsere Jubilarinnen. Wir gratulieren sehr herzlich!

75 Jahre

Schwester Giovanna Zacconi FMA

Schwester Giovanna wurde am 7. Juli 1912 in Messina (Sizilien) geboren. Als Johanna die Don Bosco Schwestern kennenlernte, war sie 19 Jahre alt, vorher hatte sie nie daran gedacht, Schwester zu werden. Ihre erste Profess legte sie in Torre Bairo (Piemont) am 6. August 1939 ab. Sie unterrichtete einige Jahre in der neu errichteten dreijährigen Wirtschaftsschule des Institutes Sacro Cuore, Vercelli und war mit voller Begeisterung - im Sinne Don Boscos - Erzieherin der internen Schülerinnen und der jungen Menschen im Oratorium.

Nach zehn Jahren machte sie die Anfrage für die Mission. Im Oktober 1949 erhielt sie ihre Destination nach Deutschland, München.

Bereits im November 1954, als Deutschland und Österreich zu einer je eigenständigen Provinz ernannt wurden, übernahm Madre Giovanna für sechs Jahre die Aufgabe der Provinzleitung für die deutsche Provinz und anschließend bis 1972 für die österreichische Provinz der Don Bosco Schwestern. Im Juli 1975 kam sie mit einer Gruppe Schwestern nach Vöcklabruck, um das neue Haus zu eröffnen und um bis heute zu bleiben. Im Wohn- und Pflegestock lebt sie als Älteste der Provinz (102 Jahre) in liebenswürdiger, aufmerksamer und gelebter Treue ihr „Vado io“, mit voller Hingabe an den Herrn und im Gebet die Don Bosco Schwestern auf der ganzen Welt umarmend. Ein besonderer Höhepunkt ihres Lebens war die Wiedervereinigung der deutschen und österreichischen Provinz. 

65 Jahre

Sr. Erna Marte FMA

Schwester Erna wurde 1924 im „Ländle“/Viktorsberg geboren. Ihre erste Profess legte sie in Oberhaunstadt/Ingolstadt am 5. August 1949 ab. Danach war sie für 28 Jahre mit großer Freude und vollem Einsatz als Kindergartenpädagogin in allen unseren österreichischen Kindergärten tätig. Ihr Motto „Kinder brauchen viel Zeit. Man muss ihnen sehr viel Zeit schenken“, setzte sie mit Überzeugung um, auch als sie den Leitungsdienst der zwei Wiener Gemeinschaften übernahm und später in den Tiroler Gemeinschaften als Hausschneiderin und Pförtnerin tätig war.

Innsbruck ist Sr. Erna in 20 Jahren zu einer zweiten Heimat geworden. Die Hausschließung hatte auch für sie Konsequenzen, sie übersiedelte nach Baumkirchen und Stams. Aus gesundheitlichen Gründen stand jedoch bald wieder eine Veränderung an.

Seit 2010 befindet sie sich in der Wohn- und Pflegegemeinschaft Vöcklabruck SC. Zurzeit ist sie an den Rollstuhl und ans Bett gebunden, doch ihre mentale Fähigkeit bleibt rege und sie freut sich über jede/n, die/der sie besucht. 

Sr. Elisabeth Eberl FMA

Schwester Elisabeth wurde am 16. März 1924 in Ingolstadt/Oberhaunstadt geboren. Als 1930 die Don Bosco Schwestern dort eine Niederlassung gründeten, gehörte sie zu den Ersten, die mit Begeisterung ins sogenannte Oratorium ging – und das 14 Jahre lang. 1947 trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein und legte am 5. August 1949 ihre Erste Profess ab.

In den 50 Jahren ihres aktiven Berufslebens war sie vor allem als überzeugte Erzieherin tätig: 20 Jahre in München / Laim und 30 Jahre in Kelheim.

Seit 1970 gehört sie nun zur Gemeinschaft in Kelheim und ist fester Bestandteil der Pfarrei Hl. Kreuz in Affecking. Auch mit 90 Jahren begeistert sie sich noch immer für die Arbeit in der Mission und unterstützt mit ihrer „Frauenbastelgruppe“ das Wirken der deutschen Missionarinnen im Ausland.

Sr. Magdalena Lang FMA

Schwester Magdalena stammt aus Günching in der Oberpfalz und wurde dort am 5. August 1926 geboren. Sie lernte die Don Bosco Schwestern durch die Haushaltungsschule in Eschelbach kennen. Nach ihrer ersten Profess 1949 machte sie bald die Ausbildung zur Erzieherin, dann zur Werklehrerin und schließlich erwarb sie auch die Befähigung zum Religionsunterricht an Grund- und Sonderschulen. Sie war in verschiedenen Einrichtungen in Nord- und Süddeutschland im Kindergarten tätig.

Besonders gerne aber erinnert sie sich an ihre Tätigkeit als Religionslehrerin in Benediktbeuern und in München Laim. Viele „theologische Anekdoten aus Kindermund“ kann sie erzählen. 

Sr. Maria Obermeier FMA

Schwester Maria ist ebenfalls gebürtig aus Günching in der Oberpfalz. Sie wurde dort am 27. Jänner 1927 geboren und legte 1949 bei den Don Bosco Schwestern in Eschelbach ihre Erste Profess ab.

Ihr ganzes Klosterleben lang war sie in der Küche tätig: in Benediktbeuern, in München und in Rottenbuch und immer hat sich bei ihr das Sprichwort bewahrheitet: „Liebe geht durch den Magen.“ Im Vorstellbuch der Provinz schreibt sie: „Weil ich es überhaupt nicht hätte leiden können, wenn meine Mitschwestern nur im Essen herumgestochert hätten, habe ich versucht mit einer Extraportion Liebe zu kochen und zu backen.“

Ihr „Sonntagszopf“ ist noch immer legendär. Sr. Maria lebt heute in der Gemeinschaft in Rottenbuch und verstärkt jeden Tag das Pfortenteam mit ihrer Anwesenheit.

60 Jahre

Sr. Gabriella Brillo FMA

Schwester Gabriella, 1936 geboren, hat ihre familiären Wurzeln in Italien/Bojon – Venezien. Zwei ihrer leiblichen Schwestern sind ebenso wie sie Don Bosco Schwestern. Ihre erste Profess legte sie am 6. August 1954 ab. Dann absolvierte sie die Ausbildung zur Religionslehrerin an der Pflichtschule und erwarb sie das Diplom als Kindergartenpädagogin.

Ihr jugendlicher Traum bestand darin, in die Mission zu gehen. Der Herr schickte sie durch die Vorgesetzten nach Österreich, wo sie bis heute in unterschiedlicher Intensität ihren Einsatz für die Kindergartenkinder leistet.

In ihrer Verfügbarkeit lebt sie das Wort „pronto“ („ich bin bereit“), indem sie sich auch durch verschiedene häusliche Tätigkeiten in Küche, Wäsche und Pforte sehr wertvoll in die Gemeinschaft von Klagenfurt einbringt. Ein ihr bekannter Polizist fragte sie einmal, ob sie etwas angestellt habe, weil sie so oft den Wohnsitz wechsle. Sie antwortete mit einem Lächeln: „Der Gehorsam wirkt Wunder.“

50 Jahre

Sr. Helga Kordes FMA

Schwester Helga ist als gebürtige Unterfränkin am 10. Juli 1936 in Aschaffenburg geboren. Einer Ausbildung zur Drogistin folgte der einjährige Besuch einer Haushaltungsschule. Nach dem Eintritt bei den Don Bosco Schwestern und der ersten Profess im Jahr 1964 machte sie an der ordenseigenen Schule in Rottenbuch die Ausbildung zur Erzieherin.

Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie kaum im pädagogischen Bereich eingesetzt werden – eine Tatsache, die sie sehr bedauert. Dafür hat sie in den Jahren ihres Ordenslebens in verschiedenen Bereichen der Gemeinschaften in München und in Rottenbuch als „guter Geist“ gewirkt, der immer ein offenes Auge und ein offenes Herz für das hatte, was die Mitschwestern und Schülerinnen brauchten. Zurzeit erholt sie sich nach schwerer Krankheit in der Gemeinschaft in Rottenbuch.

Sr. Helga hat eine große Liebe zu Musik und Tanz und als junge Frau träumte sie von einer Laufbahn als Balletttänzerin.

Sr. Hermine Grasser FMA

Schwester Hermine wurde 1940 in Luftenberg an der Donau/OÖ geboren und legte ihre erste Profess 1964 in Casanova di Carmagnola bei Turin ab. Neben dem aktiven Einsatz als Heimerzieherin in den Internaten Stams und Klagenfurt absolvierte sie die Ausbildung zur Religionslehrerin und legte die Lehramtsprüfung für den Unterricht in der Volkschule und an den berufsbildenden mittleren Schulen ab. Sie unterrichtete Religion an einer öffentlichen Volks- und Hauptschule in Klagenfurt und anschließend in Vöcklabruck an den Don Bosco Schulen. Acht Jahre lang war sie im Don Bosco Haus in Wien in der Jugendpastoral und an der Rezeption tätig.

Seit 15 Jahren gehört sie zur Gemeinschaft MA von Vöcklabruck, wo sie die Gemeinschaft immer wieder mit ihrer Kreativität und ihrem Kochtalent erfreut sowie ehrenamtlich im Sozialmarkt „Korb“ mitarbeitet.

Sr. Hermine Tüchler FMA

Sr. Hermine hat 1933 in Sitzmanns in NÖ das Licht der Welt erblickt. Sie legte ihre erste Profess ebenfalls 1964 in Casanova di Carmagnola ab und verbreitete als Köchin überall, wo sie tätig war, viel Freude und Gelassenheit.

Eine besondere Begabung ist ihr bis heute geschenkt für das Zubereiten von Mehlspeisen und die ebenso „köstliche“ Art, Witze zu erzählen. Sr. Hermine meint zwar, mit 81 Jahren auf dem Buckl reduziert sich die „Speicherkraft“, doch es erweist sich, dass sich die Erinnerung einstellt, wenn der rechte Zeitpunkt da ist.

Mit Kompetenz und praktischem Sinn begabt hat sie über viele Jahre als Ökonomin am Viktorsberg, in Unterwaltersdorf und Klagenfurt gewirkt. Seit 1990 lebt Sr. Hermine in der Klagenfurter Gemeinschaft und ist für alltägliche Dienste gerne bereit. 

Sr. Ida Zauner FMA

Schwester Ida, die Schwester von Pater Josef Zauner SDB, wurde 1944 in Wels geboren und hat gemeinsam mit Sr. Hermine Grasser und Sr. Hermine Tüchler in Casanova 1964 ihre erste Profess abgelegt. Nach der Profess machte sie die Ausbildung zur Krankenschwester in Turin, die sie 1966 mit dem Diplom abschloss. Sie vertiefte ihr Wissen und Können später in Innsbruck auf dem Gebiet der pflegerischen Sorge um das kranke Kind.

Sr. Ida war in den Niederlassungen am Viktorsberg, in Klagenfurt und in Vöcklabruck hauptsächlich als Krankenschwester bei den kranken Kindern und Mitschwestern tätig und das mit Herz, Engagement und einer bewundernswerten Geduld.

Seit 2005 lebt Sr. Ida in Baumkirchen/Tirol, stellt ihre Ressourcen für Dienste in Küche und Garten zur Verfügung, hat die turbulente Zeit des Um- und Ausbaues des Schlosses Wohlgemutsheim im Gebet mitgetragen und freut sich, dass sie dieses herrliche Stück Tirolerboden genießen kann.

Sr. Josefa Büning FMA

Schwester Josefa wurde am 16. März 1940 im westfälischen Velen geboren. Nach einer Arbeit als Näherin und einigen Jahren Tätigkeit in der Großküche der Salesianer in Duisburg trat sie 1960 bei den Don Bosco Schwestern ein und legte am 5. August 1964 ihre Erste Profess in Rottenbuch ab.

Zu Beginn ihres Ordenslebens machte sie in Bernried die Ausbildung zur Hauswirtschafterin und anschließend den Meisterkurs, der ihr die Berechtigung verlieh, Auszubildende anzuleiten. Viele Jahre hatte sie die Leitung in Großküchen, zuerst bei den Salesianern, anschließend in ordenseigenen Häusern.

Zurzeit lebt sie im Provinzhaus in München und ist dort ebenfalls als guter Küchengeist tätig. Auch viel Arbeit schreckt sie nicht – durch eine gute Organisation hat sie stets die Dinge im Griff und nimmt sich mit Leidenschaft des leiblichen Wohles der Mitschwestern an.

25 Jahre

Sr. Margit Mader FMA

Schwester Margit ist eine gebürtige Tirolerin aus Pfons/Matrei am Brenner, wo sie 1967 geboren wurde. Durch ihre ältere Schwester und eine ihrer Freundinnen lernte sie die Don Bosco Schwestern kennen und entschied sich nach der Fachschule für Damenkleidermacher in den Orden einzutreten.

Nach der ersten Ausbildungszeit in Innsbruck und Italien legte sie am 5. August 1989 ihre erste Profess ab. Danach erwarb sie sich die Befähigung zur Kindergartenpädgogin und setzte ihre erworbenen Kompetenzen in den Kindergärten Wien und Klagenfurt als gruppenführende Pädagogin, Kindergartenleiterin und teilweise auch als Ökonomin ein.

Zurzeit wirkt Sr. Margit als Pädagogin in der Kindertagesstätte in Klagenfurt, wo sie sich mit viel Feingefühl um das Wohl der Jüngsten kümmert. 

Sr. Maria Maxwald FMA

Schwester Maria und stammt aus Ohlsdorf/OÖ und wurde 1965 geboren. Mit 14 Jahren kam sie mit den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck in Kontakt, weil sie die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe besuchte. Anschließend absolvierte sie die Bildungsanstalt für Erzieher und schloss sich dann der Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern an.

Nach der Profess am 5. August 1989 holte sie die Matura nach, um dann an der Universität Innsbruck Theologie und Deutsch zu studieren. Nach einer kurzen Unterrichtstätigkeit an den Don Bosco Schulen in Vöcklabruck wurde sie die Leiterin der dortigen Gemeinschaft.

2005 erfolgte die Ernennung zur Provinzialin, was sie für kurze Zeit nach Innsbruck und dann in die Mozartstadt Salzburg brachte. Mit der Gründung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern am 25. März dieses Jahres legte sie diese Aufgabe in andere Hände. 

Sr. Regina Maxwald FMA

Schwester Regina wurde 1966 ebenfalls in Ohlsdorf/OÖ geboren. Auch sie kam mit den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck in Berührung, weil sie 1981/82 die einjährige Haushaltungsschule besuchte. Nachhaltig beeindruckt und fasziniert blieb sie von einer Schwester, die ihr während des Internatsjahres als Erzieherin zur Seite stand.

Nach Abschluss der Lehre als Großhandelskauffrau folgte sie ihrem tiefen Gespür und wagte ein Leben für Gott im Geist Don Boscos und Maria Mazzarellos. Um den jungen Menschen wirksam helfen zu können, eignete sie sich nach dem Noviziat durch die Ausbildung zur Erzieherin die dafür nötigen Voraussetzungen an. Ihre Kompetenzen stellte sie anschließend u.a. der Leitung und dem Aufbau der Sozialpädagogischen Wohngruppe „Laura“ in Stams zur Verfügung.

2009 übernahm sie die Aufgabe der Provinzökonomin und begann gleichzeitig am MCI mit dem Studiengang „Wirtschaft & Management“, um, wie Don Bosco es sagte, „an der Spitze des Fortschrittes zu stehen“. Zurzeit befindet sich Sr. Regina in einer Sabbathzeit.

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