Don Bosco Schwestern feiern

Festtagsstimmung bei den Professjubilarinnen der Don Bosco Schwestern am 4. und 5. August.

19 Don Bosco Schwestern der deutschsprachigen Provinz feiern am 4. und 5. August 2015 ihr Professjubiläum und erinnern damit an ihren Eintritt in den Orden.

65 Jahre

Schwester Theresia Quatember FMA
Religionslehrerin, Erzieherin und Bibliothekarin

Sr. Theresia Quatember FMA wurde 1928 in Winitz (Böhmen) geboren und musste von dort mit ihrer Familie 1945 fliehen. Ihre Erste Profess legte sie in Oberhaunstadt (Oberbayern) im Jahr 1950 ab. Nach erfolgreichem Studium in Innsbruck unterrichtete sie an den Hauptschulen der Kreuzschwestern und Ursulinen in Linz und erwarb später in Turin an der ordenseigenen Fakultät für Religionswissenschaft und Pädagogik die Befähigung zum Religionsunterricht sowie das Diplom als Erzieherin. Sie engagierte sich bei der Katholischen Arbeiterjugend, war eine begeisterte Erzieherin und Lehrerin für verschiedenste Fächer, vor allem für Bildnerische Erziehung, Gemeinschaftsleiterin und Provinzdelegierte für den Verband der Ehemaligen der Don Bosco Schwestern. Als sie 1997 in Pension ging, absolvierte sie eine Ausbildung zur Bibliothekarin. Diese Tätigkeit übt sie noch heute ehrenamtlich in der Schulbibliothek der Don Bosco Schulen in Vöcklabruck aus.

Schwester Hildegard Steglehner FMA
Kindergärtnerin mit Leib und Seele

Schwester Hildegard Steglehner  wurde 1928 in Aschbach (NÖ) geboren. Sie feierte  ihre Erste Profess in Oberhaunstadt. Die Befähigungsprüfung für Kindergärtnerin und Hortpädagogin absolvierte sie 1947 in Linz. Sie war mit Leib und Seele Kindergartenpädagogin und Animatorin der Oratorien in Wien, Innsbruck, Bludenz und Stams. Von 1967 bis 1975 übernahm sie die Leitung der  Gemeinschaften in Innsbruck und Linz. Im fortgeschrittenen Alter widmete sie sich noch mit großer Sorgfalt den häuslichen Tätigkeiten. 2005 zog sie sich in Vöcklabruck in den Ruhestand im Wohn- und Pflegestock zurück.

Schwester Juliane Thauerböck FMA
Krankenpflegerin im Dienst der Kinder und der Mitschwestern

Schwester Juliane Thauerböck wurde 1927 in Rechberg (OÖ) geboren. Ihr Noviziat verbrachte sie in Oberhaunstadt. Nach ihrer Ersten Profess war sie zunächst bei den Kindern eingesetzt, bevor sie in Innsbruck die Ausbildung zur Diplomkrankenschwester machte. Diesen Beruf übte sie 26 Jahre lang in den beiden Heilstätten in Viktorsberg aus. Sie war auch einige Zeit Gemeinschaftsleiterin und Mitglied des Provinzrats. 1995 kam sie nach Vöcklabruck und stellte ihr pflegerisches Können in den Dienst der älteren Mitschwestern. Mittlerweile ist sie selber im Ruhestand und verbringt ihre Zeit vor allem mit Lesen und Beten.

Schwester Maria Tieber FMA
Chorleiterin, Organistin und Hauswirtschafterin

Bereits seit 65 Jahren ist Schwester Maria Tieber Don Bosco Schwester. Sie wurde 1923 in Rauden/Heiligenkreuz (Stmk) geboren und legte ihre Erste Profess in Oberhaunstadt bei Ingolstadt ab.
In Innsbruck absolvierte sie am Konservatorium die Ausbildung zur Chorleiterin und Organistin. Neben ihren Tätigkeiten im musikalischen Bereich war sie auch in der Garten- und Wäschepflege, in Küche und Verwaltung sowie als Hausmeisterin beschäftigt. Mehrmals übernahm sie auch die Aufgabe der Gemeinschaftsleiterin. Seit 2001 befindet sie sich in Klagenfurt. Bis vor einigen Jahren besorgte sie trotz ihres hohen Alters die Wäsche von Haus, Heim und Kindergarten. Nun widmet sie sich vor allem dem Gebet.

60 Jahre

Sr. Marianne Bauer FMA
Allrounderin im Haus mit großem missionarischen Herz

Nach der Profess war die mittlerweile 80-jährige Sr. Marianne in verschiedenen Gemeinschaften in Deutschland eingesetzt, wie etwa in Moers, München-Laim, Oberhaunstadt und Rottenbuch. In Oberhaunstadt hatte sie einen Missionskreis aufgebaut und vor allem mit dem Erlös der Basare Sr. Elisabeth Schwaiger in Brasilien unterstützt. Sie war als Köchin, Wäscherin und Sakristanin eingesetzt – und auch als sichere Autofahrerin macht sie immer noch ihren Dienst, wie auch an der Klosterpforte in Rottenbuch.

Sr. Elisabeth Bußmann FMA
Schneiderin und Organistin

Den Großteil ihres 60-jährigen Ordenslebens verbrachte die 83-jährige Sr. Elisabeth in Eschelbach. Nach dem Musikstudium in Regensburg war sie dort in der Pfarrgemeinde 38 Jahre als Organistin eingesetzt und natürlich auch bei den Mädchen, die den hauswirtschaftlichen Grundlehrgang in Eschelbach besuchten und dort im Internat wohnten. Aber auch in Essen versah sie zwischenzeitlich 12 Jahre ihren Dienst. Nach der Schließung des Klosters in Eschelbach kam sie wieder nach Essen. Das Nähzimmer ist das Refugium der gelernten Schneiderin und auch den Orgeldienst für die tägliche Messfeier versieht sie mit Eifer.

Sr. Theresia Ehrenstraßer FMA
umtriebiges Faktotum in der Jugendherberge

Mit drei Standorten ist Sr. Theresias Ordensleben verknüpft – mit München, Essen und Benediktbeuern. Als Heimerzieherin verbrachte sie in verschiedenen Funktionen einen Großteil der Jahre im Münchener Wohnheim „St. Ermelinda“. Noch immer hält sie Kontakt zu vielen ehemaligen Heimbewohnerinnen. Aber auch die Jugendherberge in Benediktbeuern ist ein Wirkungskreis, den sie u. a. auch als Herbergsmutter mit geprägt hat. Seit 2005 ist sie nach vielen Münchener Jahren wieder dort und hilft mit wo sie kann.

Schwester Johanna Montag FMA
Schuldirektorin und Frohnatur

Sr. Johanna Montag, geboren 1935 in Gramatneusiedl bei Wien, hat 1955 in Rottenbuch / Deutschland ihre Erste Profess abgelegt.
1958 bekam sie den Auftrag, mit einer Hauswirtschaftsschule in Linz zu beginnen – und legte dadurch den Grundstein der heutigen Don Bosco Schulen in Vöcklabruck.
Bis 2000 war sie in „ihrer“ Schule Lehrerin und Direktorin. Nach einem  dreijährigen Abstecher in die Steiermark und nach Innsbruck kehrte sie wieder in die  Gemeinschaft von Vöcklabruck zurück, wo sie die Funktion der Obfrau für den Absolventenverein übernahm und die Ortsgruppe der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitete. Immer noch hält die fröhliche Don Bosco Schwester den Kontakt mit den ehemaligen Schülerinnen aufrecht.
2009 wurde ihr das goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich verliehen.

Sr. Karolina Niedermeier FMA
die gute Seele in Küche und Haus

Die 81-jährige stammt aus Niederbayern und trat 1952 bei den Don Bosco Schwestern ein. Viele Jahre hat sie in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos verbracht (wie etwa in Burghausen und in Benediktbeuern) und dort in der Wäschepflege und im Nähzimmer einen wichtige Dienst übernommen. Mit 48 Jahren machte sie noch eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin und schloss sogar mit 50 Jahren noch den Meisterinnen-Kurs ab. In Benediktbeuern, Eschelbach und Essen wirkte sie viele Jahre in Küche und Haus. Seit 2014 lebt sie nun Rottenbuch und verbringt dort ihren Lebensabend.

Sr. Hedwig Schämann FMA
mit Herz und Hand für die Schülerinnen

Bis auf die Jahre der Kandidatur und des Postulats verbrachte die neunzigjährige Schwester Hedwig ihr Ordensleben in Rottenbuch. Dort wirkte sie viele Jahre als Handarbeitslehrerin in der Berufsfachschule für Kinderpflegerin und war als Assistentin bei den Internatsschülerinnen beliebt. Die gebürtige Münchnerin sieht man meistens mit ihrer Schwester Elisabeth, die, wie sie ihren Lebensabend in der Gemeinschaft St. Josef in Rottenbuch verbringt.

Sr. Anneliese Scheele FMA
Erzieherin mit Leib und Seele

Aus dem Oldenburger Land stammt die stets fröhlich gestimmte 81-jährige Schwester Anneliese, die mit sechs Geschwistern aufwuchs. Diesen Familiengeist lebt sie auch ganz in der Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern. Nach ihrer Ausbildung in Rottenbuch zur Erzieherin, war sie viele Jahre im Kindergarten – auch als Leiterin - tätig. Viele Kinder- und Jugendgruppen hat sie begleitet und noch mit vielen guten Kontakt. So ist es selbstverständlich für sie, dass sie die Gebetsgruppe, die sich jeden 24. des Monats trifft, animiert. Stationen ihres Ordenslebens waren Rottenbuch, Gelsenkirchen-Scholven und Essen-Borbeck, wo sie einen Großteil der Ordensjahre verbrachte. Noch immer kümmert sie sich als Ökonomin um das Haus und das Wohlergehen der Mitschwestern.

Sr. Maria Silvestrin FMA
Missionarin, Sakristanin und Pförtnerin

Die gebürtige Italienierin aus Abano Terme wuchs in einer großen Familie auf. Nach der Ordensausbildung und der Ersten Profess machte Schwester Maria Missionsanfrage. So kam sie mit viel Enthusiasmus und missionarischem Geist nach Deutschland. Zuerst war sie bei den Novizinnen Assistentin, danach war sie in der Nähschule.
Die Zeit als Seelsorgehelferin in der Italienischen Mission in Rosenheim war eine wichtige Station ihres Ordenslebens. Viele Jahre verbrachte die nunmehr 83-Jährige in München „St. Ermelinda“ im Haus und an der Pforte. Sie zog in das neu renovierte Studienheim „Maria Dominica“ mit um und versieht dort als Sakristanin und Pförtnerin ihren Dienst.

Schwester Maria Wachtler FMA
Missionarin und Krankenschwester

Sr. Maria Wachtler, Missionarin in Venezuela, wird  ihr 60-jähriges Professjubiläum im Amazonasgebiet von Venezuela feiern. Sie erblickte 1935 in Zanegg (im heutigen Ungarn) das Licht der Welt und legte 1955 in Rottenbuch ihre Erste Profess ab. Nach neun Ordensjahren in Österreich ist sie seit 50 Jahren in der Mission in Venezuela – genauer am Alto Orinoco bei den Yanomami-Indianern mitten im Urwald. Dort kümmert sie sich gemeinsam mit Mitschwestern, Salesianern und Laien vor allem um die medizinische Versorgung und die Schulbildung der indigenen Volksgruppe.

Sr. Elisabeth Weber FMA
ein Herz für die Musik und die jungen Menschen

Mit drei Schwestern und vier Brüdern wuchs Schwester Elisabeth in einer glücklichen Familie auf. Ihr Bruder Leo ist Salesianer Don Boscos und lebt in Benediktbeuern. Die Begeisterung für Don Bosco hat auch sie ergriffen und so trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein. Nach ihrer Ausbildung zur Musiklehrerin in Regensburg unterrichtete sie in der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflegerinnen in Rottenbuch. Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin und Organistin war sie auch gern im Garten und half im Haus, wo es nötig war. In der Gemeinschaft St. Josef in Rottenbuch kümmert sie sich liebevoll um pflegebedürftige Mitschwestern. Sie hat ein Auge und ein Herz für das Schöne in der Natur und im Menschen.

50 Jahre

Schwester Margarete Keil FMA
Kindergärtnerin mit einem Herz für die Mission

Sr. Margarete Keil FMA ist eine waschechte Wienerin und wurde 1939 geboren. Nachdem sie 1965 ihre Erste Profess abgelegt hatte, war sie fast ihr ganzes Ordensleben als Kindergartenpädagogin tätig. Unermüdlich eingesetzt hat sie sich auch immer für Jungschargruppen und die Dreikönigsaktion, denn ihr Herz schlägt für die Missionen. Seit 2011 lebt Sr. Margarete in Wien im Studentenheim Pfeilgasse 3A, wo sie aktiv präsent ist und in der Pfarre Maria Treu mitarbeitet. Vor allem aber pflegt sie  lebendigen Kontakt mit den Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Wien Hasenleiten.

Schwester Stefanie Priebernig FMA
Lehrerin und geistliche Begleiterin

Sr. Stefanie Priebernig FMA wurde 1943 in Siegelsdorf im Lavanttal in Kärnten geboren. Nach ihrer Ersten Profess 1965 war sie zuerst als Kindergartenpädagogin tätig. An der Universität Innsbruck absolvierte sie das Lehramtstudium für Philosophie, Pädagogik, Psychologie, Geschichte und Sozialkunde und unterrichtete dann bis ins Jahr 2000 diese Fächer an den Don Bosco Schulen in Vöcklabruck. Parallel dazu  übernahm sie für einige Jahre die Leitung der Schwesterngemeinschaft  und die letzten drei Jahre vor ihrer Pensionierung auch die Leitung der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe. Danach übte sie die Funktionen der Leiterin der Schwesterngemeinschaft in Klagenfurt sowie die der Provinzsekretärin in Salzburg aus. 2011 kam sie nach Wien, wo sie im Studentenheim in der Pfeilgasse wohnt. Sie engagiert sich mit ehrenamtlichen Diensten im Seniorenheim der Malteser als geistliche und psychologische Begleiterin.

Schwester Maria Schmiedberger FMA
Köchin und Hildegard-von-Bingen-Expertin

Sr. Maria Schmiedberger FMA hat 1941 in Rechberg/OÖ das Licht der Welt erblickt und 1955 in Casanova ihre erste Profess abgelegt. Sr. Maria war in ihren 40 Ordensjahren hauptsächlich als Köchin tätig. Außer in der Küche hat sie sich auch immer gern im Oratorium und im Garten betätigt. Zurzeit gehört Sr. Maria zur Gemeinschaft von Klagenfurt. Ihre Vorliebe gilt vor allem den Elixieren, Gewürzen und  Kräutern sowie den Hausmitteln nach Hildegard.

40 Jahre

Schwester Johanna Götsch FMA
Erfahrene Begleiterin junger Menschen

Sr. Johanna Götsch, FMA ist 1953 in Pettneu/Tirol zur Welt gekommen. Nach ihrer Ersten Profess in Castelgandolfo/Italien war sie in Österreich als Pädagogin tätig und absolvierte das Lehramtsstudium für Theologie und Germanistik. Ab 1993 war sie mitverantwortlich in der Ordensausbildung sowie Leiterin der Gemeinschaften in Wien und Baumkirchen. Nun widmet sie sich vor allem der Begleitung von Jugendlichen,  jungen Erwachsenen und Familien, die Exerzitien im Alltag,  Urlaubs- und Freizeitangebote im Winter und Sommer, Einzelbegleitung und Referententätigkeit umfasst.
In den letzten Jahren setzte Sr. Johanna mit anderen Mitschwestern all ihre Kräfte ein, um das Schloss Wohlgemutsheim in Baumkirchen/Tirol zu renovieren und in ein geistliches Zentrum für Exerzitien- und Besinnungstage, Seminare und Tagungen, Orientierungs- und Projekttage sowie für Urlaub und Freizeit zu verwandeln.

25 Jahre

Schwester Sylvia Steiger FMA
Musikerin und Pädagogin

Sr. Sylvia Steiger FMA kam1966 in Vöcklabruck zur Welt. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie mit ihrer Familie in Lenzing. Mit den Don Bosco Schwestern kam sie in der Einjährigen Haushaltungsschule in Vöcklabruck in Kontakt. Diese Verbindung besiegelte sie 1990 durch ihre Erste Profess bei den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck. 1997 erwarb sie das Diplom für Sozialpädagogik. In Klagenfurt und Innsbruck war sie im Geist Don Bosco als Erzieherin tätig, nun leitet sie seit einigen Jahren den Hort in Stams.
Sr. Sylvia besitzt musikalische Talente, die sie am Konservatorium in Innsbruck und im praktischen Einsatz für Kinder und junge Menschen im Internat und Hort immer weiter entfaltet. Aus Anlass der Feier des 200. Geburtstages Don Bosco hat sie das Drehbuch für das Musical „Giovanni Bosco live for youth“, geschrieben, das im Juli in Hartberg aufgeführt wurde.

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