Keine Feste im Mai

Sr. Irene Eisenreich erzählt von einem untypischen Monat Mai in der Kita Benediktbeuern

Wir haben in diesem Jahr den Mai wieder einmal ganz anders im Kindergarten erlebt. So fielen das Elternfest und die Maiandacht, die wir in diesem Monat immer feiern, wegen der Corona-Pandemie aus.

Wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Notbetreuung durften nicht alle Kinder kommen. Für die Eltern, deren Kinder Zuhause waren, sendete ich per Email eine Präsentation mit dem Titel: „Ein Lächeln für Dich“.

Mutter- und Vatertag
Die Kinder, die in der Einrichtung waren, bastelten mit Eifer ein Herz für Mama und Papa und lernten natürlich ein Gedicht. Und es wurde in den Gruppen ganz besonders an Maria gedacht, die ja unser aller Mutter ist. Manche Kinder fragten nach ihren Freunden und ob die denn bei Mama und Papa bleiben müssen, damit die nicht so alleine sind. Kinder spüren, dass viele Eltern und Großeltern unter den Kontaktbeschränkungen leiden.

Es ist eine schwere Zeit, und für mich ist es gut, dass unsere Schwesterngemeinschaft hier in Benediktbeuern die Not der Familien mitträgt. Zur Zeit sind bei uns bis zu 30 Kinder und man spürt die Not der Eltern. Um ihnen eine kleine Freude zu bereiten, wurden in diesem Jahr die Fenster der Kindertagesstätte ganz besonders festlich geschmückt.

(Sr. Irene Eisenreich, Leiterin Kita Benediktbeuern)

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