Impuls am Sonntag

von Sr. Beatrix Baier Evangelium Mk 1,29-39:„Verkündet das Evangelium – wenn nötig auch mit Worten.“

„Verkündet das Evangelium – wenn nötig auch mit Worten.“ Diese Worte des hl. Franziskus passen sehr gut zum heutigen Evangelium. Jesus lässt sich ansprechen von den Situationen, die ihm im Lauf des Tages begegnen – da ist die Schwiegermutter des Simon und die vielen Kranken und Besessenen, die man vor seine Haustür bringt. Und Jesus geht zu ihnen, richtet auf, heilt, treibt Dämonen aus… Seine Taten sprechen für sich.

Dann gibt es aber noch einen wichtigen Satz: „In aller Frühe … stand er auf und ging an einen einsamen Ort um zu beten.“ (Mk 1,35) In dieser Zeit der Stille, der intimen Zweisamkeit mit Gott, seinem Vater, findet er als Mensch wieder Kraft, Liebe, Frieden, kann in der Liebe Gottes „seine Batterien sozusagen wieder aufladen“.

Diese Bibelstelle ist für mich ein gutes Handwerkzeug, wie es gelingen kann, den Alltag im Sinn Jesu zu leben. Wenn wir uns füllen lassen mit Seiner Liebe, Seiner Geduld, Seiner Kraft, Seinem Wort … dann werden wir erkennen, wo unser Einsatz und unsere helfende Hand heute nötig ist, und unsere Taten werden von Gott „sprechen“ und von seiner unendlichen Liebe zu jedem einzelnen Menschen. Und dann bewahrheitet sich auch der Satz Don Boscos: „Es genügt nicht, die Jugendlichen zu lieben, sie müssen auch spüren, dass sie geliebt sind!“

(Sr. Beatrix Baier FMA)

Impuls zum Sonntagsevangelium, Mk 1,29-39

Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.
In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.

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