Hilfseinsatz nach Vulkanausbruch

Die Don Bosco Schwestern auf den Philippinen helfen rund 1.000 Opfern vor Ort.
Foto: fma soccom/Youtube

Am 12. Januar 2020 brach der Vulkan Taal in der Provinz Batangas an der Westküste der philippinischen Insel Luzon aus. Viele Häuser wurden durch das vulkanische Erdbeben und den Ascheregen zerstört. Insgesamt waren fast 400.000 Menschen vom Ausbruch betroffen. Mittlerweile wurde die Warnstufe auf drei (von insgesamt fünf) gesenkt, aber viele Bewohner dürfen nach wie vor nicht zurück.

Don Bosco Schwestern starteten Hilfseinsatz
In der Gemeinde San Lorenzo Ruiz in Taysan, etwa drei Autostunden von Manila entfernt, haben Gemeindemitglieder 400 Evakuierte in ihre Häuser aufgenommen. Die Don Bosco Schwestern kamen der Pfarrgemeinde zu Hilfe, da sie bislang kaum Unterstützung von den Behörden oder der Erzdiözese bekam. Zur Bewältigung des Katastropheneinsatzes richteten die Don Bosco Schwestern eine Einsatzgruppe ein, die einen „Rettungstag“ koordinierte.

VIDES-Gruppen leisten erste Hilfe vor Ort
In den ersten Tagen waren einige Don Bosco Schwestern des Provinzhauses von Manila zusammen mit freiwilligen VIDES-Mitarbeitern vor Ort, um die Familien zu treffen und Daten über die dringendsten Bedürfnisse zu sammeln. Als erste Hilfe verteilten sie einige Lebensmittelpakete.

„Rettungstag“ in San Lorenzo Ruiz
Am 26. Januar erreichten die Transporter mit Lebensmitteln, Kleidung und Medizin die Gemeinde San Lorenzo Ruiz. Der Tag begann mit einer heiligen Messe, unmittelbar gefolgt von mehreren Aktivitäten: Spiele für die Kinder wurden angeboten, fünf Ärzte und drei Zahnärzte sorgten für die medizinische Entlastung, kostenlose Medikamente wurde verteilt. Sozialarbeiter und Don Bosco Schwestern begleiteten die Opfer in Kleingruppen, um das Bewusstsein für Traumata zu schärfen, aber auch für die internen Ressourcen zur Bewältigung des Unglücks.

Das Essen für 600 Personen wurde von der Schwesterngemeinschaft auf der Insel Mindoro gebracht - ca. zwei Stunden mit dem Boot und eine Stunde mit dem Auto entfernt - und vor Ort gekocht. Zuletzt verteilten die Hilfskräfte Lebensmittelverpackungen, Hygieneartikeln, Bettwäsche und Kleidung, Staubmasken für das Gesicht und anderen Bedarfsartikel, die von Mitgliedern der Bildungsgemeinschaften und einigen Unternehmen gespendet wurden.

Insgesamt wurden rund 1000 Binnenvertriebene von den Don Bosco Schwestern und den Ausbildungsgemeinschaften unterstützt. Weitere Initiativen sind für die kommenden Wochen geplant.

Infos und Video auf der Webseite des Istituto Figlio di Maria Ausiliatrice

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