Eschelbach: Abschied nach 95 Jahren

Am 7. Juli 2019 verabschiedeten sich die Don Bosco Schwestern mit Wehmut und Dankbarkeit.
Provinzleiterin Sr. Maria Maul (li.) und Sr. Regina Lachmann, letzte Gemeinschaftsleiterin in Eschelbach.

Auch wenn es seit langer Zeit klar war, dass es zu einem Abschied von Eschelbach kommen würde, war es ein sehr bewegender und schöner „Tag der Dankbarkeit“.

Am Sonntag, dem 7. Juli 2019, haben wir Don Bosco Schwestern uns von Eschelbach, dem kleinen Ort in der Holledau, verabschiedet.

95 Jahre waren die Don Bosco Schwestern in Eschelbach tätig: im Kindergarten, im Kinderheim, im Grundlehrgang für Hauswirtschaft, im Hort, in der Kirchenmusik und am Anfang auch in der ambulanten Krankenpflege.

In einem feierlichen Gottesdienst und dann bei einem sehr familiären und herzlichen Zusammensein im Pfarrheim wurde die Gelegenheit genutzt, sich gegenseitig ein echtes und herzliches „Danke“ zu sagen.

  • für das Wirken und Dasein der Schwestern,
  • für die Spuren, die sie hinterlassen haben,
  • für gemeinsame Erfahrungen und Wege,
  • für die vielfache Unterstützung der Dorfleute, der Kindergarteneltern, der Pfarrgemeinde,
  • für 95 Jahre geteiltes Leben.

 

In dieser Zeit ist viel gewachsen und man konnte noch einmal intensiv die starke Verbundenheit der Eschelbacher mit den Schwestern und natürlich auch umgekehrt spüren.

Wir gehen mit Wehmut und Abschiedsschmerz, aber auch mit der Gewissheit, dass wir Schwestern viel geben, aber auch viel empfangen durften.

(Sr. Petra Egeling, Provinzvikarin)

 

Artikel von Katrin Rebl, Redakteurin bei der Wolnzacher Zeitung. Ihre Eltern haben über 30 Jahre im Grundlehrgang der Don Bosco Schwestern in Eschelbach als Lehrkräfte gewirkt.

 

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …