Don Bosco Vesper - digital

Beten geht auch online
Bildschirm eines Teilnehmers während der DB-Vesper

„100% kontaktlos! 100% verbunden! Danke :)" – so der Kommentar eines jungen Menschen nach der Don Bosco Vesper am 24. April.
Immer am letzten Freitag eines Monats treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene zur Don Bosco Vesper in der Essener Gemeinschaft. Da das schon im März nicht mehr möglich war, entstand die Idee, sich digital miteinander zu vernetzen und auf diesem Weg Gebetsgemeinschaft  zu pflegen. Wer hätte gedacht, dass das so ein intensives Erlebnis sein würde.

Mit den Emmaus-Jüngern haben wir uns auf den Weg gemacht und uns ausgetauscht über „all das, was in diesen Tagen geschehen ist“. Auch für die jungen Menschen ist diese Corona-Zeit eine große Herausforderung, was das Pflegen persönlicher Kontakte, die veränderte Arbeitssituation, die Sorge um liebe Menschen, das Fehlen von Gottesdiensten und anderes mehr angeht.

Im Gebet haben wir unsere eigenen enttäuschten Hoffnungen und die vieler Menschen Gott ans Herz gelegt und später Lichter entzündet als Dank für die Erfahrung, in der momentanen Situation nicht allein zu sein, für die vielen Menschen, die sich um Erkrankte kümmern und die das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten, für kleine Gesten der Solidarität mitten im Alltag und auch für die lebendige Gebetsgemeinschaft.

Im Vorfeld hatten sich einige der jungen Menschen bereit erklärt, den Evangelientext, einen Psalm und ein Gebet zu lesen, so dass verschiedene Stimmen gehört werden konnten. Zwischen den einzelnen Abschnitten der Emmaus-Perikope haben eingespielte Taizé-Lieder den normalerweise begeisterten Live-Gesang ersetzt – entweder konnte jede/r zuhause -mitsingen oder einfach nur zuhören und meditieren.

Eine „sehr andere“, aber auch intensive Erfahrung war diese Don Bosco Vesper. Im anschließenden Austausch stand schnell der Wunsch im Raum, im Mai auf jeden Fall wieder eine Vesper anzubieten, ggf. erneut digital. Es war bewegend, die Verbundenheit der jungen Menschen zu spüren, die sich mehr oder weniger regelmäßig persönlich  mit uns Schwestern treffen. Der technische Aufwand im Vorfeld hat sich gelohnt. Nicht nur wir Schwestern waren dankbar am Ende dieses Abends…

Sr. Birgit Holtick FMA

Kapelle während des Online-Gebets

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