Come to Bosco 2019

Jugendliche aus Magdeburg besuchten die Wirkstätten von Don Bosco und Maria Mazzarello.

Vom 26. Juli bis 3. August 2019 machte sich eine 45-köpfige Reisegruppe aus Magdeburg mit dem Reisebus auf zum Colle Don Bosco, um am großen Jugendtreffen teilzunehmen.

Begleitet wurden die Jugendlichen aus dem Bistum Magdeburg und dem Don Bosco Zentrum vom Diözesan-Jugendseelsorger Christoph Tekaath, der Jugendbildungsreferentin Julia Lehnert und den Don Bosco Schwestern Lydia Kaps, Christina Dirnwöber und Bernadeth Geiger. Mit dabei waren außerdem fleißige Teamer und eine 12-köpfige Jugendgruppe mit ihrer Begleiterin aus unserer Partnerdiözese Kaisiadorys in Litauen.

Nach einem kurzen Reisesegen ging es am 26. Juli um 20 Uhr los. Unsere Reiseroute führte uns über die wunderschöne Schweizer Landschaft nach Italien.

Ankunft am Colle Don Bosco
Am Samstagmittag, nach unserer Ankunft am Colle Don Bosco – dem Geburtsort Don Boscos – wurden zuerst die Schlafsäle und Zimmer bezogen. Anschließend freuten wir uns alle auf einen großen Teller Nudeln mit Tomatensoße. Den Abend ließen wir mit einer Vorabendmesse ausklingen.

Besuch in Mornese
Am Sonntag pünktlich um 9 Uhr starteten wir mit dem Bus Richtung Mornese. Gleich bei der Ankunft am Colleggio wurde der Innenhof als kleines Oratorium genutzt für Fußball, Volleyball, Tischtennis und Tischkicker. Nach einer kleinen Stärkung ging Don Bosco Schwester Carmen mit uns die Lebensstationen Maria Mazzarellos ab: ihr Geburtshaus, die wichtigsten Stationen im kleinen Örtchen Mornese und die Krippenausstellung in der Pfarrkirche. Die letzte Station war der Hof Valponasca, an dem Maria Mazzarello ihre Kindheit und Jugendzeit verbrachte. Im gemeinsamen Wortgottesdienst lud Christoph Tekaath die Jugendlichen dazu ein, einzeln durch das Fenster zu schauen und ihrer tiefsten Sehnsucht im Herzen zu lauschen – so wie Maria Mazzarello Ausschau hielt Richtung Pfarrkirche, wo Jesus, ihre Sehnsucht, wohnte.

Juventus Stadion, Grabtuch und Stadtbummel
Ein Höhepunkt für alle Fußballbegeisterten war am Dienstag die englische Führung durch das Juventus-Stadion. Wir durften Räumlichkeiten sehen, die man sonst nicht so leicht zu Gesicht bekam wie die Umkleidekabinen der Spieler, den Massagebereich, die VIP-Lounge und den Raum für Pressekonferenzen. Anschließend war noch genügend Zeit für das Juve-Museum und den Shop.

Nach dem Stadionbesuch stand es frei, das Turiner Grabtuch zu besichtigen oder einen Stadtbummel auf eigene Faust zu machen.

Sacra San Michele, Avigliana und Chieri
Am Dienstag fuhren wir hoch zur Sacra San Michele, dem Wahrzeichen des Piemonts. Das auf 962 Metern Höhe gelegene Kloster diente Umberto Eco als Kulisse für die Verfilmung „Der Name der Rose‟. Nach der Besichtigung war das Exerzitienhaus der Salesianer „Madonna dei Laghi“ unser nächstes Ziel. Don Franco Lotto empfing uns sehr herzlich und wir verbrachten einige Stunden vor Ort, um uns im See abzukühlen.

Gegen 16 Uhr machte wir uns auf den Weg Richtung Chieri – dem Studienort Don Boscos. Dort erwartete uns ein Stadtspiel, das uns die wichtigsten Plätze des Ortes näherbrachte.

Turin
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Wirkens Don Boscos in Turin. Während des Stadtspiels besuchten die Jugendlichen wichtige Stationen, wie die Kirche des hl. Franziskus, der Consolata, Valdocco und natürlich den berühmtesten Markt Turins am Piazza Repubblica.

Um 18 Uhr feierten fünf deutschsprachige Gruppen gemeinsam in der Franz von Sales Kirche den Gottesdienst. Anschließend war ausgelassenes Feiern im Oratorium von Valdocco angesagt – wo natürlich Pizza zum Abendessen nicht fehlen durfte. Für ein buntes Programm sorgten die kleinen Beiträge der anwesenden Gruppen und zum Abschluss gab es, ganz der Tradition Don Boscos folgend, noch eine „Gute Nacht‟ im flackernden Licht des Lagerfeuers.

Wasserpark und Abschlussabend
Die Jugendlichen genossen am Donnerstag das kühle Nass im Rutschenparadies in Asti. Die Zeit im Schwimmbad wurde auch genutzt, um in kleinen Gruppen Beiträge für den Abschlussabend einzuüben, und es entstanden tolle Ideen.

Abends erwartete uns schon ein tolles Grillbuffet, zu dem wir auch das Kernteam von „Come to Bosco‟ herzlich einluden. Nach einem ausgiebigen Essen präsentierten sechs Kleingruppen ihre Beiträge. Lieder, Zaubertricks und Theaterstücke machten den Abend wirklich bunt.

Abschied und Rückfahrt
Mit vielen Erinnerungen, Eindrücken und neuen Freundschaften machten wir uns am Freitag gegen Mittag wieder auf nach Magdeburg. Diesmal führte uns der Weg über den Brenner und Österreich – wo wir eine längere Pause einlegten nach Deutschland. Zeitig um 5.30 Uhr kamen wir in Magdeburg an, wo die Eltern bereits auf ihre Kinder warteten.

(Sr. Bernadeth Geiger)

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