Bischof Hermann Glettler zu Gast in Stams

Der Innsbrucker Diözesanbischof feierte das Don Bosco Fest mit.

Alljährlich feiert die Don Bosco Familie, rund um den Gedanktag ihres Ordensgründer am 31. Jänner, das Don Bosco Fest. So auch in Stams. Beim heurigen Zusammenkommen am vergangenem Sonntag durften die Don Bosco Schwestern Diözesanbischof Hermann Glettler begrüßen. Die Freude darüber war groß, denn er besuchte zum ersten Mal das Haus.

Das Fest begann mit der Heiligen Messe im Festsaal des Hauses – mit vielen Gästen, einem Kinderchor und Band, Ortspfarrer Pater Michael Falkner OCist war Konzelebrant. Die Kinder sangen mit Begeisterung und die Freude über den hohen Besuch war während der ganzen Messe erlebbar.

In seiner Predigt, die sich auf die berühmte Stelle des Matthäus-Evangeliums bezog, an der Jesus sagt, „wer ein Kind in meinem Namen aufnimmt, nimmt mich auf“, betonte Bischof Glettler wörtlich: „Dass es so ein Haus gibt mit Kindergarten, Hort, Wohngemeinschaften, sozialpädagogische Familien, das ist ein Geschenk Gottes. Kinder aufnehmen heißt, Menschen aufnehmen, denen es nicht gut geht, die Sorge haben, die Hilfe brauchen.“ Und weiter sagte er: „Kinder aufzunehmen ist ein Symbolbegriff, dass wir Menschen – die schwächer sind – nicht an den Rand drängen. In die Mitte g’hören sie! Das tut der Gesellschaft gut.“

Auch das kurzen Theaterstück, dass sich um Don Bosco drehte, und das die Hortkinder vorbereitetet, griff das Thema auf. Es zeigte den jungen Don Bosco und seine Mutter Mama Margarita, welche Waisenkinder aufnahmen, obwohl sie selbst nicht viel zu geben hatten. Zu den anschließenden Fürbitten trug jeweils ein Kinder einer Einrichtung eine Blume zum Altar. So entstand ein bunter Blumenstrauß mit Bitten um Gottes Hilfe in ihren Anliegen.

Im Anschluss an die Messe waren alle Erwachsenen in den Speisesaal zu einer Agape eingeladen. Auf die Kinder warteten Spielstationen: Bewegungsspiele, die Geschichte Don Boscos, Quiz, musizieren, und ein Foto mit „Don Bosco“ mit einer Sofortbildkamera.
Hausoberin Sr. Regina Maier und Einrichtungsleiter Aaron Latta führten den Bischof durchs Haus und stellten ihm die Einrichtungen vor. Im Kindergarten bewunderte er das selbstgebastelte Don Bosco Haus, jedes Kind hatte eine Holzfigur dafür gestaltet.

(Sr. Sylvia Steiger FMA/red.)

 

 

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