Amazonien-Synode mit zwei Don Bosco Schwestern

Zwei brasilianische Don Bosco Schwestern als Auditorinnen dabei

Vom 6. bis 27. Oktober tagt in Rom die sog. „Amazonien-Synode“ zum Thema: „Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“.

Am 21. September wurden in einer Pressekonferenz im Vatikan die Teilnehmer/innen bekannt gegeben.
Für die Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern werden als Auditiorinnen (Teilnehmer ohne Stimmrecht) Schwester Maria Carmelita de Lima Conceicão, die Provinzleiterin der nordbrasilianischen Provinz „Laura Vicuña“ mit Sitz in Manaus, sowie Schwester Mariluce dos Santos Mesquita aus der Nachbarprovinz im Nordwesten Brasiliens „Santa Teresinha“, ebenfalls mit Sitz in Manaus, teilnehmen.
Das Hauptziel der Synode wurde folgendermaßen definiert: „Neue Wege der Evangelisation und Pastoral zu beschreiten mit besonderem Blick auf die oft vergessenen indigenen Völker, die kaum Aussicht auf Zukunft haben und den Regenwald des Amazonas zu schützen, der für die gesamte Menschheit als grüne Lunge einen unschätzbaren Wert hat.“

Gerade das Leben, das der Regenwald bereithält, steht im Zentrum der Synode, die Papst Franziskus einberufen hat. Im Arbeitspapier, das der Versammlung im Juni 2019 vorgestellt wurde, steht dazu: „Ein enormes kirchliches, wie gesellschaftliches und ökologisches Projekt, das der Welt über eine Landschaft – die sich über 9 Länder erstreckt, in der 34 Millionen Menschen leben, von denen mehr als drei Millionen zur indigenen Bevölkerung, die zu mehr als 390 Ethnien gehören, zählen, berichten soll. Leider ist das noch zu wenig bekannt, wobei es grundlegend ist für die Existenz des Lebens auf unserem Planeten, weil sich in diesem Lebensraum mit seiner enormen Artenvielfalt ein Drittel der Sauerstoffreserven für unsere Erde bündeln.“

Übersetzung des Artikels von cgfmanet.org (Sr. Birgit Baier)

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