Altar aus dem Wohnheim "St. Ermelinda" nun in Kroatien

Ein geistliches Zentrum ist froh um den Altar aus dem Ermelinda-Wohnheim

Schwester Hermine Mülleder, die Oberin der Münchener Gemeinschaft, berichtet:

"Die Schwestern der Gemeinschaft in München erhielten vor einigen Monaten die Einladung, nach Kroatien zu kommen, um sich vom Bau der Kirche und des Gästehauses der Missionare vom Kostbaren Blut in der Nähe von Zagreb überzeugen zu können.

Hintergrund: Bei der Räumung unseres Hauses St. Ermelinda/München wurden wir nämlich durch ein bekanntes kroatisches Ehepaar aufmerksam gemacht, dass diese Ordensgemeinschaft auf der Suche nach einer Ausstattung für ihre neu zu errichtende Kapelle sei. Im Laufe der Zeit und des Kontaktes stellte sich heraus, dass sie ein geistliches Zentrum errichten wollten, mit Kirche, Formationshaus für die jungen Mitbrüder und Haus für Gruppen (Exerzitien, Pilger, Jugendangebote usw.). Dafür konnten sie von unserem Haus Ermelinda sehr viel brauchen. Das war für sie ein großes Geschenk und für uns auch, denn wir wussten manche Sachen somit sehr gut verwendet.

Von 25. – 28. Juli kamen Sr. Maria Silvestrin und ich in Vertretung der Gemeinschaft also dieser Einladung nach und machten uns mit dem Ehepaar Jovic auf den Weg.

Am ersten Tag wurden wir gleich zur Baustelle gefahren. Der Rohbau ist fertig. Man bekommt schon eine gute Vorstellung, wie alles geplant ist und sein wird. Der Altar von Ermelinda steht bereits im Zentrum der großen Kirche. Es wurde vor kurzem sogar schon eine hl. Messe gefeiert und ein Gebetsabend gehalten.

Auch ein Rundgang durch das Zentrum von Zagreb fehlte natürlich nicht.

Der äußere Anlass der Einladung war außerdem die Primizfeier von P. Marijan Zubak in seiner Heimatgemeinde Slavonski Brod. Dieser Neupriester hatte die Abbauarbeiten und die Arbeiter, die zu uns gekommen waren, begleitet.

Die Feier der Primiz war ein beeindruckendes Fest – sei es liturgisch sowie im großartigen Zusammenhelfen vieler, vieler Menschen. Die Bevölkerung ist allgemein noch recht arm, doch zu diesem Anlass gab es ein Riesenfest mit 600 – 800 Leuten im Gottesdienst und beim Festmahl, das sich ähnlich wie bei einer Hochzeit den ganzen Nachmittag über bis in die Abendstunden ausdehnte - mit Fröhlichkeit, mehreren Speisengängen, typischer Musik, Tanz usw.  

Mit vielen schönen Eindrücken bereichert kehrten wir nach München zurück."

der Altar aus dem Ermelinda-Heim im Rohbau des Exerzitienhauses

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …