Alles wird gut werden!

Das ist der Satz, der in diesen Tagen in Italien überall verbreitet wird

Das ist der Satz, der in diesen Tagen in Italien überall verbreitet wird – vor den Krankenhäusern, an den Toren, auf den Balkonen, in den sozialen Medien, auf Kinderzeichnungen, in den diversen Kommunikationskanälen.

Rom (Italien). Inmitten des Schmerzes in Italien und in der ganzen Welt aufgrund der Verbreitung des Coronavirus,  inmitten der Tränen um die vielen Verstorbenen, inmitten der unaufhörlichen Aufrufe zur Verantwortung jedes und jeder Einzelnen, inmitten der drängenden Anweisungen, zuhause zu bleiben, inmitten der lauten Fragen nach der Zukunft, ertönt überall dieser Satz: Andrà tutto bene – alles wird gut werden!

Dieser Satz schafft Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe – er erinnert daran, dass wir nicht allein sind. Die Dankbarkeit den Ärztinnen und Ärzten, den Krankenschwestern und Krankenpflegern gegenüber, die sich dafür einsetzen, die Ansteckung durch den Coronavirus einzudämmen, bewirkt, dass alle sich mit ihnen solidarisieren und ihre Anstrengungen unterstützen.

So viele Botschaften und post-it tauchen spontan auf und stecken viele im positiven Sinn an:  Wir schaffen das, weil Gott uns liebt. Das ist ein greifbares Zeichen einer virtuellen Umarmung, eine Geste, die ermutigt, die das Gemeinschaftsgefühl stärkt, die hilft, das Leid zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen, ohne selbst zusammenzubrechen.

Das Hoffnungsmotto „Alles wird gut werden“ stammt von der Mystikerin Juliana von Norwich, einer jungen Analphabetin, die von 1342 bis ca. 1430 in England gelebt hat. In diesen für die Kirche sehr schwierigen Jahren, in der Zeit des hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich, in den Jahren, in denen Europa von der Schwarzen Pest heimgesucht wird, sagt Gott Juliana zu:

„All shall be well and all shall be well and all manner of thing shall be well.“

„Alles wird gut sein und alle werden gut sein, und aller Art Dinge wird gut sein.“

Eine tiefe Erfahrung der Liebe Gottes, inmitten aller Schwierigkeiten und aller Leiden, verwandelt sich in einen gesunden Optimismus.

Optimismus und Freude sind typische salesianische Haltungen. Sie blühen in Herzen, in denen Gott wohnt. “Die Freude hat immer den Lebensstil von Valdocco und Mornese gekennzeichnet. Auch heute sind wir gerufen, Zeichen der Liebe Gottes zu sein, die in der Freude zum Ausdruck kommt.” (Sr. Yvonne Reungoat, Generaloberin).

Jede Don Bosco Schwester und alle, die im Geist Don Boscos und Maria Mazzarellos leben und arbeiten, sind eingeladen, in schwierigen Zeiten diese frohe Botschaft zu glauben und zu vermitteln: “Gott ist mit uns und liebt uns.”

Alles wird gut werden: Das ist eine Botschaft des Optimismus, der Gewissheit, geliebt und beschützt zu sein von Gott, der alle zur sozialen Verantwortung einlädt, zur solidarischen Geschwisterlichkeit, zum Schutz des Lebens. 

Quelle: www.cgfmanet.org

 

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