Vernetzungstreffen in Magdeburg

vom

Sr. Bernadeth Geiger über ein Treffen zur einer koordinierten Zusammenarbeit bei Schulverweigerern.

Am 29. März 2017 fand im Kinder- und Jugendzentrum Don Bosco das erste Vernetzungstreffen der Kinder- und Jugendzentren und Schulsozialarbeiter/innen des Stadtteils Magdeburg Nord statt. Die Idee zu solch einem Vernetzungstreffen entstand durch die Zusammenarbeit unseres Don Bosco Zentrums mit den Schulsozialarbeiter/innen der Sekundarschule „Thomas Müntzer“, deren Schulvereigerer – diese werden immer mehr – großteils bei uns im Don Bosco Zentrum ihre von der Jugendgerichtshilfe auferlegten Arbeitsstunden ableisten.

Um dieser Problematik unseres gesamten Stadtteils besser gerecht zu werden, haben Sr. Lydia und Sr. Bernadeth gemeinsam mit André de la Chaux und Franziska Wolff (Schulsozialarbeiter/in der „Thomas Müntzer“ Schule) beschlossen, alle in der offenen Jugendarbeit und als Schulsozialarbeiter/innen tätigen zu einem Vernetzungstreffen einzuladen.

Ziel des Treffens soll sein, Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen von der Schule fern bleiben und so Gefahr laufen, ohne Bildungsabschluss dazustehen, aufzufangen.

Wir waren eine Gruppe von 18 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Bereichen der Kinder- und Jugendzentren, der Schulsozialarbeit, des Streetworks, des städtischen Jugendamtes und vereinzelnden schon laufenden Projekten für Schulverweigerer.
Gestartet wurde mit einer ausgiebigen Vorstellrunde. Anschließend wurde anhand der World Café – Methode in 3 Kleingruppen über folgende Fragen ausgetauscht:

1. Welche Kooperationen und Projekte waren in der Vergangenheit hilfreich ?
2. Welche Form der Zusammenarbeit kann ich anbieten ?
3. Wo komme ich gerade nicht voran, wer könnte mir dabei helfen ?

Die Ergebnisse wurden dann ins Plenum gebracht und Schwerpunkte für das nächste Treffen festgelegt. Beim nächsten Treffen geben wir uns gegenseitig durch kurze Präsentationen Einblick in unsere Arbeitsbereiche und unsere Tätigkeitsfelder. Dieses erste Treffen war für jeden von uns wertvoll, um auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen um uns mehr zu vernetzen damit Problematiken unseres Stadtteils gemeinsam bewältigen werden können.

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