Spielebus erstmals unterwegs

Sr. Zäzilia Holzer berichtet über ein neues Projekt in Vöcklabruck.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – so könnte man beschreiben, wie das Projekt „Spielebus“ am 29. September 2017 nach langer Vorbereitung startete. An diesem Nachmittag fuhren wir – die jungen Mitglieder des Pfarrgemeinderates Vöcklabruck sowie in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierte der evangelischen Gemeinde – zum ersten Mal mit unserem zum Spielebus umfunktionierten Schulbus der Don Bosco Schulen Vöcklabruck aus. 

Vollbepackt mit Spielen strandeten wir im Stadtteil Dürnau an einem öffentlichen Spielplatz, mitten im Wohngebiet. Als wir kurz vor 16 Uhr ankamen, waren zwei Kinder vor Ort. Schnell sprach sich herum, dass hier etwas besonderes los sei, und so dauerte es nicht lange, dass 20 Kinder um uns herumtummelten.

Gemeinsam spielten wir unterschiedlichste Spiele und waren dazu beim Schwungtuchschwingen und Seilhüpfen auch viel in Bewegung. Eine kleine Stärkung dazwischen durfte ebenfalls nicht fehlen.

Zum Abschluss bekam jeder einen Donut, verbunden mit der herzlichen Einladung, auch am nächsten Freitag wieder am Spielplatz vorbeizuschauen.

Projekt Spielebus
Mit dem Spielebus möchten wir für Kinder da sein, die weniger Möglichkeiten haben, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Ziel unserer wöchentlichen Ausfahrten mit dem Spielebus ist es, Kinder und Jugendliche zu vermitteln, dass sie wertgeschätzt sind, so wie sie sind.
Das Projekt wird von der Pfarrgemeinde Vöcklabruck getragen und seitens der Stadtgemeinde finanziell unterstützt. Für Schlechtwetter hat sie uns schon einen Raum zugesichert. Auch die Volkshilfe, die dort bereits aktiv ist, hat uns Brücken gebaut. Die Don Bosco Schwestern unterstützen den Spielebus ebenfalls.

Wie bei Don Bosco öffneten sich in den vergangenen Monaten viele Türen und Tore, sodass wir nun wöchentlich hinaus zu den Kindern fahren können. Ich bin mir sicher, dass meine persönlichen Fürsprecherinnen, Madre Morano und Madre Giovanna Zacconi, vom Himmel her eine große Unterstützung sind.
Besonders freute mich, dass uns Sr. Bernadeth, die in diesen Tagen aus Magdeburg zu Besuch war, spontan entschieden hatte, beim ersten Ausflug dabei zu sein.

(Sr. Zäzilia Holzer/red.)

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