Neun Jahre Hoffnung

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Das Maison de l'Espérance in Benin feiert Jubiläum - ein Bericht von Volontärin Nathalie Schachinger.

14. März 2008 bis 14. März 2017

Seit 1992 sind die Don Bosco Schwestern in Cotonou und engagieren sich seit jeher für den Schutz und die Ausbildung von jungen Menschen. 2001 wurde das erste Projekt eröffnet, eine Baracke am größten Markt Cotonous, die es den minderjährigen Verkäuferinnen erlaubt, sich von ihrer schweren Arbeit auszuruhen. Die Schwestern sahen jedoch, dass es nicht reichte, denMädchen untertags Entspannung zu verschaffen, da viele von ihnen nachts auf ebendiesem sehr ungesicherten Markt schlafen müssen, mangels adäquater Unterkunft. So fand man ein Haus, in dem die Schwestern die Mädchen in Schlafsälen aufnahmen.

Schlußendlich wurde 2008 das Maison de l'Espérance eröffnet, das diesen Mädchen nun nicht mehr nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Aussicht auf eine gesicherte Zukunft schenkte: eine Ausbildung! Wo anfangs nur die beherbergten Mädchen die Ausbildungsplätze innehatten, fand man schnell heraus, dass es auch von außerhalb reichlich Nachfrage junger Leute gab und gibt, die gerne eine Ausbildung in dieser Einrichtung machen würden.

Mit den rund 70 Jugendlichen, die heute in Bäckerei, Konditorei, Küche und Seifenherstellung ausgebildet werden, haben wir dieses neunjährige Jubiläum gefeiert. Und um den Don Bosco Schwestern ihre und unsere Dankbarkeit auszudrücken, gestalteten wir gemeinsam ein Plakat mit neun Gründen, wofür wir ihnen für das ME dankbar sind. Gemeinsam mit diesem „Neun-Jahre“-Foto, übergaben wir alles der ausführenden Direktorin des Vereins IFMA (Institut des filles de Marie Auxiliatrice) und Schwester Maria Antonietta Marchese.

Es war ein gelungenes Geschenk und ein festlicher Tag mit Spielen, Tanz und Gesang!

(Nathalie Schachinger, Volontärin)

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