Jugendfahrt nach Köln

Sr. Bernadeth Geiger über aufregende Tage in der Dom-Stadt.

Vom 9. bis 13. Oktober, der zweiten Herbstferienwoche waren Sr. Lydia und ich gemeinsam mit sieben Jugendlichen in Köln. Am Montag um 9 Uhr fuhren wir los. Unser erstes kulturelles Ziel war die Stadt Porta Westfalica, wo sich auf einer Anhöhe Kaiser Wilhelm Denkmal befindet. Das 88 Meter hohe Denkmal des ersten deutschen Kaisers liegt direkt am Übergang zu Westfalen, deshalb wir auch die Stadt „Tür zu Westfalen“ genannt. Zwei unserer Jugendlichen ließen es sich nicht nehmen, bis zu Kaiser Wilhelm hinauf zu klettern.

Nach dieser Verschnaufpause fuhren wir weiter, direkt nach Köln Mühlheim ins Don Bosco Zentrum der Salesianer. Dort waren wir die nächsten Tage in deren Turnhalle untergebracht.

Gleich am nächsten Tag fuhren wir mit der Straßenbahn in die Innenstadt zum Kölner Dom. Wir bestiegen natürlich den Dom - es waren 533 Stufen zu schaffen. Von oben hatten wir eine herrliche Aussicht. Als wir wieder festen Boden untern den Füßen hatten, sahen wir uns den Dom von innen an. Vom Domplatz aus gingen wir anschließend in die Innenstadt.

Gegen Abend erreichten wir die Hohenzollernbrücke, die als außerordentliches Bauwerk im Stadtbild Köln nicht fehlen darf. Von dieser Brücke aus war der Dom, der gegen Abend beleuchtet war, sehr beeindruckend. Beeindruckend fanden die Jugendlichen auch die vielen tausend Liebesschlösser, die an der Brücke angebracht waren.

Am Mittwoch besichtigten wir die Kirche Maria im Kapitol. Diese Kirche ist mit 100 Meter Länge und 40 Meter Breite die größte romanische Kirche der Stadt. Auch die kleinste romanische Kirche der Stadt St. Maria in Lyskirchen haben wir besucht.

Nach den Kirchenbesuchen hatten die Jugendlichen die Wahl zwischen einem Besuch im Sport- oder Schokoladenmuseum. Die Wahl fiel auf das Sportmuseum. Die Geschichten vieler unterschiedlicher Sportarten waren im Museum abgebildet und dargestellt. In einer kleinen nachgestellten Boxarena konnten sie die Jugendlichen sportlich betätigen. Und am Dach des Museums gab es die Möglichkeit Fußball zu spielen – das ließen sie sich natürlich nicht entgehen.

Donnerstag war unser Ausflugsziel die Benediktinerabtei Maria Laach in Rheinland Pfalz. Die Abteikirche von Maria Laach ist eines der am besten erhaltenen und hervorragenden romanischen Bauwerke Deutschlands. Auch den Dreimühlen Wasserfall in Nohn in der Eifel nahmen wir als Sehenswürdigkeit noch mit.

Freitag war wieder unser Abreisetag. Verabschiedet und bedankt haben wir uns mit einem Korb gefüllt mit heimischen Süßigkeiten. Toni, der den Korb überreichte, sagte dabei schmunzelnd: „Das sind heimische Süßigkeiten von der besseren Hälfte Deutschlands.“
Allerdings durften wir für unsere Buben Köln nicht verlassen, ohne das Kölner Fußballstadion wenigstens von außen gesehen zu haben. Weil das Stadion auf der Strecke lag, machten wir noch einen Abstecher dorthin und wir hatten Glück - wir konnten sogar hinein gehen und das Stadion von innen sehen.

Diese Jugendfahrt war neben dem schönen kulturellen Programm auch ein wertvolles Miteinander und wir sind schon gespannt wo uns die nächste größere Fahrt hinführt.

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