"Ein großes Geschenk"

Salesianer Don Boscos Simon Härting und Primus Syiem in Sannerz zu Diakonen geweiht
Die neuen Diakone Simon Härting (links) und Primus Syiem (rechts) mit dem Fuldaer Weihbischof Karlheinz Diez. | © Salesianer Don Boscos

Sannerz, 06.11.2017 – Eine typische Handbewegung für einen Diakon, „das ist die Hand, die man zum Dienst reicht“, hat der Fuldaer Weihbischof Karlheinz Diez betont. Am 5. November spendete er in der Kirche Mariae Himmelfahrt in Sannerz (Sinntal/Main-Kinzig-Kreis) den beiden Salesianer-Brüdern Simon Härting (34) und Primus Syiem (31) die Diakonenweihe.  

„Dienen wir dem Herrn in Heiliger Freude“, zitierte Weihbischof Diez den heiligen Don Bosco. Jesus gebe den beiden neuen Diakonen die Kraft dazu, erklärte er. Die Liebe Jesu sei kreativ, nicht reaktiv. Sie sollten als Diakone Zeugen sein für diese Liebe. 

„Für unsere Gemeinschaft ist es ein großes Geschenk, dass zwei Mitbrüder mit diesem Dienstamt betraut worden sind“, freute sich Provinzial P. Reinhard Gesing über die Diakonenweihe. Das Wort Diakon komme von „dienen“. Und dies werde sehr deutlich im Dienst an jungen Menschen, so dass sie „ihr Leben entfalten können“. Den beiden neuen Diakonen wünschte er, dass sie in „ihrer Berufung wachsen, Freude und Erfüllung haben auf ihrem Berufungsweg und sich gut auf ihren Dienst als Salesianerpriester vorbereiten können“. 

„Das Gefühl war wirklich unbeschreiblich“, sagte Primus Syiem über die Weihe. „Es hat mich sehr berührt. Diese Freude und die Dankbarkeit an Gott.“ Ebenso habe ihn bereichert, dass so viele Weggefährten zu diesem besonderen Ereignis nach Hessen gekommen waren.
2010 war der gebürtige Nord-Ost-Inder nach Deutschland gekommen – ins Kloster Benediktbeuern. 2006 hatte der Salesianer bereits die Erste Profess in seiner Heimat abgelegt. 2012 folgten die Ewige Profess in Chemnitz und bis 2017 ein Theologiestudium in Regensburg. Derzeit lebt Syiem in Benediktbeuern und arbeitet nun als Diakon in St. Kilian in Bad Heilbrunn. Zudem wirkt er mit bei den Seminaren der Freiwilligen, die mit den Salesianern Don Boscos ein Jahr einen sozialen Dienst im Ausland leisten. Sein Weihespruch ist aus dem 1. Philipperbrief: „Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn.“

„Ich habe gedacht, Gott hat mich hierher geführt, und ich kann dankbar sein für diesen Weg“, beschrieb Simon Härting seine Weihe. Die Salesianer Don Boscos seien eine Familie für ihn. Und sie stünden für den Dienst an jungen Menschen. Für ihn sei es sehr wichtig gewesen, auf seinem Weg Menschen kennengelernt zu haben, die ihm Vorbilder waren.
Der gebürtige Landsberger studierte Soziale Arbeit und Theologie in Benediktbeuern, 2012 legte er seine zeitliche Profess ab. Seitdem ist er in der Jugendhilfeeinrichtung Don Bosco in Sannerz tätig – als Erzieher, pädagogischer Leiter der Flüchtlingsarbeit und im Pastoraldienst. Seine Ewige Profess legte er im Mai 2017 in Sannerz ab. Nun arbeitet er als Diakon in St. Peter und Paul, Eichenzell. Sein Weihespruch lautet nach Jesaja: „Dann geht im Dunkel dein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.“

Die Salesianer Don Boscos (SDB) zählen mit rund 15.300 Mitgliedern in 132 Ländern zu den größten Männerorden der katholischen Kirche. Gegründet von dem italienischen Priester und Erzieher Johannes Bosco (1815-1888) setzt sich der Orden für junge Menschen ein.

Zur Deutschen Provinz gehören rund 250 Ordensmitglieder, die sich an ca. 30 Standorten in Deutschland, der deutschsprachigen Schweiz und in der Türkei zusammen mit rund 2.000 angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie vielen Ehrenamtlichen dafür einsetzen, dass das Leben junger Menschen gelingt. Weitere Informationen zur Arbeit der Salesianer Don Boscos in Deutschland unter: www.donbosco.de.

(Presseinformation, Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos)

Website der Salesianer Don Boscos in Deutschland

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