Don Bosco Schwestern seit 140 Jahren in Mission

Am 14. November 1877 brachen sechs Missionarinnen nach Uruguay auf.

Ein Ereignis von großer Bedeutung für die im August 1872 gegründete Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern ist die erste Missionsaussendung. Gerade einmal fünf Jahre alt war die Gemeinschaft, als die ersten Schwestern sich auf den Weg machten. Im September 1877 wurde der Gemeinschaft die Entscheidung Don Boscos, des Mitgründers des Ordens, mitgeteilt, dass das erste Ziel für die Schwestern das südamerikanische Uruguay sein sollte. Die Schwestern, die sich für die Aufgabe interessierten, stellten schriftlich ihre Missionsanfrage. Wenige Wochen später wurden die Namen der sechs Missionarinnen bekanntgegeben. Im November erbat Ordensmitgründerin und Oberin Maria Mazzarello mit zwei der Schwestern in Rom bei Papst Pius IX. den päpstlichen Segen für die Missionarinnen.

Am 14. November 1877 feierte Don Bosco in der norditalienischen Hafenstadt Genua, wo das Schiff starten sollte, die Heilige Messe, hörte die Beichte der Missionarinnen und gab jeder eingie gute Gedanken mit auf die Reise. Madre Maria Mazzarello verabschiedete sich von jeder einzelnen und Don Bosco gab den Segen. Ein Foto wurde nicht gemacht. Daher gibt es von der ersten Missionsaussendung nur die Erinnerungen, die in der Ordenschronik festgehalten sind. 

Heute sind weltweit etwa 13.000 Don Bosco Schwestern in mehr als 90 Ländern tätig. Fünf Schwestern aus der Deutschen Provinz des Ordens sind in der Mission.

(Sr. Birgit Baier, Missionsprokur)

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Partenza delle prime "Figlie di M. Ausiliatrice" Missionarie: 1877 starteten die ersten Missionsschwestern von Genua aus nach Uruguay.

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