Abschied aus Gelsenkirchen-Scholven

Nach 56 Jahren heißt es "Good bye, Don Bosco"

Am Christkönigssonntag (26.11.2017) wurden die Don Bosco Schwestern, die seit 1961 im Stadtteil Scholven in der Kindertagesstätte "Don Bosco" wirkten, während des Gottesdienstes verabschiedet.
Die Kirche St. Josef war sehr gut besucht von Jung und Alt. Viele haben den schön gestalteten Gottesdienst vorbereitet und mitgewirkt.
Propst M. Pottbäcker, der Pfarrer der Großpfarrei St. Urbanus in Gelsenkirchen, wozu auch die Gemeinde St. Josef gehört, spannte in seiner Predigt einen weiten Bogen, denn es hieß nicht nur, die Don Bosco Schwestern zu verabschieden, sondern auch das Silberne Jubiläum des Gemeindeleiters, Diakon A. Büttner, einzubauen.

Einige Schwestern, die während der letzten 56 Jahre in Scholven bei den Kindergarten-, Hort- und Gruppenkindern waren, hatten die Möglichkeit, im Anschluss an den Gottesdienst viele alte Bekannte zu treffen.
Bei einem kleines Festakt sangen die Kindergartenkinder das altbekannte Don Bosco-Lied "Hallo, Don Bosco" u. a. auch mit einer neuen Strofe "Good bye, Don Bosco!".
Wenngleich die Ära der Don Bosco Schwestern nun in Gelsenkirchen-Scholven zu Ende gegangen ist, so soll sich Don Bosco nicht aus diesem Stadtteil, in dem viele ärmere Familien leben, verabschieden.
Dazu überreichte Schwester Maria Maul, die Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern, Diakon Büttner ein Don Bosco-Relief mit den Worten: "Finden Sie einen guten Platz dafür, damit sich die Menschen an Don Bosco erinnern, und damit der Geist Don Boscos hier lebendig bleibt!"

(Sr. Birgit Baier, Essen)

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