Provinztagung in Benediktbeuern

Vom 26. - 28. Mai trafen sich die Don Bosco Schwestern, um zu beraten.

Am Wochenende nach dem Fest "Christi Himmelfahrt", vom 26.-28. Mai 2017, trafen sich Schwestern aus allen Gemeinschaften der deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern, um weiter am Provinzentwicklungsplan zu arbeiten.
Die Einheiten am Freitag waren jedoch eher informativer Art. Das Medienreferat in Salzburg wurde vorgestellt durch Frau K. Neubauer mit einer Präsentation. Auch die Datenschutzbeauftragte der DOK (Deutschen Ordensobernkonferenz) zeigte in einem Vortrag auf, worauf beim Umgang mit Daten zu achten ist.
In einer Abendeinheit wurde die Zusammenarbeit des ZUK (Zentrums für Umwelt und Natur) mit der Jugendherberge Miriam und der Kindertagesstätte "Don Bosco" in Benediktbeuern vorgestellt.

Die Arbeitseinheiten am Samstag standen ganz im Zeichen des Provinzentwicklungsplans. In Untergruppen wurde ein Meinungsbild über jede bestehende Niederlassung erarbeitet, die dem Provinzrat für die weiteren Planungen, die den Zeitraum bis 2030 umfassen sollen, eine Hilfestellung sein soll.
Diesen Überlegungen lagen der jeweilige IST-Zustand der Niederlassung zugrunde. In den Blick zu nehmen war dann die Ausrichtung auf unsere Sendung. Folgende Fragen beschäftigten die Schwestern: Wie kann die Niederlassung im Jahr 2030 aussehen? Wie viele Schwestern sollen dazu gehören? Wie sieht die Zielgruppe aus? In welchem Umfeld lebt die Gemeinschaft? Reichen die Ressourcen?

Am Sonntagvormittag wurden die Ergebnisse des Vortags zusammengefasst und dem Provinzrat übergeben, damit dort weiterberaten werden kann, um Weichenstellungen für die nähere Zukunft zu treffen.

Ein wichtiges Treffen im Prozess der Entwicklung der deutschsprachigen Provinz, die getragen war von einem vertrauens- und wohlwollendem Umgang miteinander, gerade auch, weil es nicht einfach war, emotionale Befangenheit und Offenheit zum Weiterdenken miteinander zu vereinen.

(Sr. Birgit Baier, Essen)

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